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Dienstag, 23. Oktober 2012, 17:22 Uhr
Weshalb Tony Scott den Freitod wählte, ist weiterhin unklar. WENN
Zwei Monate nach dem Freitod von Tony Scott hat die Gerichtsmedizin in Los Angeles das Obduktionsergebnis vorgestellt. Der gebürtige Brite habe zum Zeitpunkt seines Todes nicht an Krebs oder anderen schweren Krankheiten gelitten, teilte Gerichtsmediziner Craig Harvey der «Los Angeles Times» mit.
Der 68-Jährige sei an den Verletzungen nach seinem Sprung von einer Brücke im Raum Los Angeles gestorben. In seinem Körper seien Spuren eines Schlafmittels und eines Antidepressivums gefunden worden.
Die Gerüchte, Scott leide an einer Krebserkrankung und habe deshalb den Freitod gewählt, sind somit widerlegt. Der Regisseur hatte zwar einen Abschiedsbrief hinterlassen, weshalb er sich genau in den Tod stürzte ist aber weiterhin unklar.
Tony Scott war 1986 mit «Top Gun» der Durchbruch in Hollywood gelungen. Er war in dritter Ehe mit der Schauspielerin Donna Wilson verheiratet. (dps/spill)