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von Bruno Amstutz und Karl Baldinger
Sonntag, 21. Oktober 2012, 18:39 Uhr
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Irina und Walter Beller über ihr provokatives Auftreten
Ende Oktober eröffnet in Zürich das grösste Schweizer Casino. Alles, was in der Schweiz Rang und Namen hat, ist zur feierlichen Eröffnung geladen – nur nicht das Glamour-Paar Walter und Irina Beller. «Zu dominant» lautet die Begründung der Leitung von «Swiss Casinos», wie der Lokalsender «Tele Züri» publik machte. Dabei war Bauunternehmer Walter Beller mit seiner Firma selber massgeblich am Bau des Casinos beteiligt.
Die Schweizer lieben es, wenn man grau in grau daherkommtIrina Beller
Insbesondere Gattin Irina Beller macht mit extravaganten Auftritten immer wieder von sich reden. Für sie ist klar: Hierzulande ist man mit ihrem extravaganten Auftritt überfordert. «Die Schweizer lieben es, wenn man grau in grau daherkommt und einfach in der Ecke steht», so die Society-Lady am traditionellen Zürcher Kispi-Ball am Samstag. Auch Walter Beller kann die Reaktion von «Swiss Casinos» überhaupt nicht verstehen: «Das ist wie wenn man sagen würde, Dolly Buster passt nicht zu einer Eröffnung eines Beate-Uhse-Shops.» Und ohnehin ist Beller überzeugt, dass man ihn und seine Frau gerade wegen ihrer schillernden Art liebe.
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Was Prominente von extravaganten Auftritten wie jenen von Walter und Irina Beller halten
Nicht ganz so überzeugt davon ist Hotel-Unternehmerin Ljuba Manz: «Eine temperamentvolle Frau ist schon etwas Gutes – aber nicht eine Ordinäre.» Etwas weniger eng sieht dies Miss-Schweiz-Mitorganisatorin Karina Berger: «Ich finde das vorallem einfach amüsant.» Und Style-Expertin Luisa Rossi findet zu den Bellers: «Man muss hier halt etwas kulant sein.»
Walter Bellers österreichisches Pendant, der Bauunternehmer Richard Lugner, der selber gerne mit schrillen Auftritten von sich reden macht, ist überzeugt: Alles nur Neid. «Viele fragen sich: 'Weshalb hat der Geld, wieso hat der eine schöne Frau – und wieso haben wir das alles nicht?' Und deshalb ist er ein Bösewicht.»
Mehr über den Kispi-Ball sehen Sie in der Sendung vom 21. Oktober 2012.