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Mittwoch, 17. Oktober 2012, 13:46 Uhr
Schiesst nur auf der Leinwand gerne scharf: «Bond»-Darsteller Daniel Craig. Reuters
Er ist der eiskalte Spion, der mit Verbrechern kurzen Prozess macht: «James Bond»-Darsteller Daniel Craig. Nun sorgt er mit seinen Aussagen für Erstaunen. «Ich glaube, dass ein echter Macho bei den Frauen heute lächerlich wirkt», sagt der 44-Jährige in eienm Interview mit dem Magazin «Cosmopolitan».
Klar müsse der moderne Mann hart zupacken, wenn es nötig sei, so Craig weiter. «Aber er ist auch sensibel und verantwortungsbewusst.» Ein Actionheld ist der aktuelle «007» laut eigenen Angaben nur auf der Leinwand. Sonst mag er es eher ruhig. «Was gibt es Schöneres, als einen verregneten Nachmittag auf dem Sofa mit meiner Frau und der Fernbedienung in der Hand?» Daniel Craig ist seit Juni 2011 mit Schauspielerin Rachel Weisz verheiratet.
Ist Daniel Craig nur ein Einzelfall? Sind die anderen «Bond»-Darsteller nicht alle wandelnde Testosteron-Maschinen? Mitnichten. «007»-Legende Roger Moore (85) hatte immer schon Angst vor dem Schiessen. Waffen abzufeuern sei für ihn bei den Dreharbeiten das Schwierigste gewesen, erklärte er der Zeitschrift «Cinema». Das Tollste bei den Dreharbeiten war für Roger Moore, «nach Hause zu gehen, meine Finger zu zählen und zu denken: Glück gehabt, es ist noch alles dran.» (dpa/schy)