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Überraschung bei den Emmy Awards: «Homeland» entthront «Mad Men»

Montag, 24. September 2012, 9:11 Uhr, Aktualisiert 09:32 Uhr

Der Emmy ist der wichtigste Fernsehpreis in den USA. Am Sonntag wurde er in Los Angeles zum 64. Mal vergeben. Gross abgeräumt hat überraschenderweise die neue Spionageserie «Homeland».

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Claire Danes und Damian Lewis

Die beiden Hauptdarsteller Claire Danes und Damian Lewis mit ihren Emmys für «Homeland». Reuters

Der Platzhirsch ist entthront: In 17 Kategorien war «Mad Men» für einen Emmy, den bedeutendsten amerikanischen Fernsehpreis, nominiert – und ging leer aus. Abgeräumt hat dafür «Homeland», eine neue Serie über die Schattenseiten von Amerikas Krieg gegen den Terror. Die Spionagereihe holte sich den Emmy in der wichtigsten Kategorie «Bestes Drama».

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Grosses Staraufgebot auf dem Roten Teppich der Emmy Awards (unkomm.)

Ausserdem wurden die «Homeland»-Schauspieler Claire Danes und Damian Lewis als beste Hauptdarsteller ausgezeichnet. Damit war «Homeland» der grosse Gewinner des Abends. In den letzten vier Jahren hatte sich stets «Mad Men», die Serie über eine New Yorker Werbeagentur in den 60er Jahren, den wichtigsten Emmy gesichert.

Jon Cryer

Bester Komödiant: Jon Cryer. Reuters

Einen Preis erhielt auch die bei uns enorm beliebte Comedyreihe «Two And A Half Men», obwohl Charlie Sheen aus der Sitcom ausgeschieden ist: Jon Cryer bekam den Emmy als bester Komödiant. Beste Komödie wurde zum dritten Mal in Folge «Modern Family», bester Spielfilm «Game Change.» (schy/dpa)

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«Emmy Awards»: das sind die Gewinner im Überblick

Beste Dramaserie: «Homeland»

Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie: Damian Lewis – «Homeland»

Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie: Claire Daines – «Homeland»

Bester Nebendarsteller in einer Dramaserie: Aaron Paul – «Breaking Bad»

Beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie: Maggie Smith – «Downtown Abbey»

Beste Comedyserie: «Modern Family»

Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie: Jon Cryer – «Two And A Half Men»

Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie: Julia Louis-Dreyfus – «Veep»

Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie: Eric Stonestreet – «Modern Family»

Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie: Julie Bowen – «Modern Family»

Bester Miniserie oder bester Fernsehfilm: «Game Change»

Bester Hauptdarsteller in Miniserie oder Fernsehfilm: Kevin Costner – «Hatfields & McCoys»

Beste Hauptdarstellerin in Miniserie oder Fernsehfilm: Julianne Moore – «Game Change»

Bestes Reality-Fernseh-Programm: «Undercover Boss»

Bester Reality-TV-Wettbewerb: «The Amazing Race»

Bester Moderator einer Reality-TV-Show: Tom Bergeron – «Dancing with the Stars»

Bestes Drehbuch bei einer Dramaserie: Alex Gansa, Howard Gordon, Gideon Raff – «Homeland»

Bestes Drehbuch bei einer Comedyserie: Louis C.K. – «Louie»

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