zum Inhalt
zu weiteren Inhalten
zur Hauptrubrikenauswahl
zur Unterrubrikenauswahl
Sonntag, 23. September 2012, 18:43 Uhr
Richard Gere und Susan Sarandon am Zurich Film Festival Reuters
Steuergerechtigkeit, Frauenrechte oder die Lage in China: Mit Trivialitäten haben sich die Hollywood-Grössen Richard Gere und Susan Sarandon am Sonntag vor den Medien in Zürich nicht abgegeben. Ihr neuer Film «Arbitrage», den sie am Zurich Film Festival (ZFF) präsentierten, handelt von einem korrumpierten Börsianer.
Klare Worte fand Gere anlässlich einer Pressekonferenz mit Blick auf die anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA: Die Aussagen des republikanischen Kandidaten Mitt Romney seien schlicht «irre», dessen Wahl wäre eine «Groteske».
Äusserst höflich sprach der 63-jährige Hollywoodstar dagegen über die Schweiz. Er schätzt an dem Land insbesondere, dass es einst tibetische Flüchtlinge aufgenommen hat. Ausserdem sei die Schweiz zwar klein, aber «gut geformt.» Dass ihm im Zürich am Sonntag der Golden Icon-Award verliehen werde, freue ihn – besonders ernst nehme er solche Preise allerdings nicht.
«Ikone klingt sehr erwachsen, irgendwie nach meinem Vater», sagte Gere lächelnd. Als kleines Festival wollten weder er noch Sarandon das ZFF bezeichnet sehen. Mit acht Ausgaben sei die Veranstaltung doch bereits gut etabliert. Festivals, die nicht ganz so gross seien wie etwa Cannes, eigneten sich auch besser, um neue Kontakte zu knüpfen, sagte Sarandon. (sda/balk)