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Gericht verbietet Oben-ohne-Fotos von Herzogin Catherine

Dienstag, 18. September 2012, 12:28 Uhr, Aktualisiert 15:32 Uhr

Die heimlich aufgenommenen Oben-ohne-Fotos der britischen Herzogin Catherine dürfen nicht weiter verbreitet werden. Ein französisches Gericht hat die Veröffentlichung verboten. Das Heft darf aber weiter verkauft werden.

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Prinz William und seine Frau Catherine

Erfolg für William und Catherine: Pikante Fotos müssen verschwinden. Reuters

Das Gericht in Nanterre bei Paris untersagte am Dienstag dem Klatschmagazin «Closer» die Verwendung der Aufnahmen in Frankreich. «Diese Fotoaufnahmen können nicht als Gegenstand von allgemeinem Interesse gesehen werden, da sie nicht mit den offiziellen oder öffentlichen Auftritten in Zusammenhang stehen», begründete der Richter seine Entscheidung. Die Bilder seien «besonders aufdringlicher Natur» und verletzten die Privatsphäre.

Heft mit Kate-Fotos darf weiterverkauft werden

Nach der Entscheidung muss «Closer» alle Fotos der Serie innerhalb von 24 Stunden an die Royals aushändigen. Dem Magazin droht sonst eine Strafe von 10'000 Euro für jeden Tag Verzug. Die aktuelle Ausgabe darf indes weiter verkauft werden. Die Bilder kursieren ausserdem im Internet und wurden inzwischen auch in Irland und Italien gedruckt.

Fünfseitige Fotostrecke mit Herzogin Catherine

Prinz William und seine Frau Catherine haben damit einen ersten juristischen Erfolg erzielt. Im französischen Klatschmagazin «Closer» war letzte Woche eine fünfseitige Fotostrecke mit Oben-ohne-Fotos von Catherine veröffentlicht worden. Die Bilder stammten aus Catherines Ferien Anfang September in Südfrankreich. Das Königshaus erklärte daraufhin, damit sei eine «rote Linie» überschritten und leitete noch am selben Tag ein Eilverfahren gegen die Veröffentlichung ein.

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Nach der Entscheidung vom Dienstag laufen in Frankreich noch polizeiliche Ermittlungen zu einer Strafanzeige, die das Paar neben der Zivilklage gestellt hatte. Hier ermittelt eine spezielle Polizeieinheit wegen Verletzung der Privatsphäre und Belästigung.

Chefredaktor suspendiert wegen Catherine-Fotos

Nach der französischen Ausgabe von «Closer» hatte auch das italienische Klatschblatt «Chi» die Fotos von Kate veröffentlicht. Beide Zeitschriften gehören zum Verlagshaus Mondadori des früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Am Wochenende hatte auch die Zeitung «Irish Daily Star» die Bilder übernommen, die der Palast als «groteskes» Eindringen in die Privatsphäre sieht. Das Unternehmen Independent Star, zu dem das Blatt gehört, suspendierte am Montag Chefredaktor Michael O'Kane und leitete eine interne Ermittlung gegen ihn ein. (dpa/cahk)

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