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MTV Europe Awards: Rihanna in der Favoritenrolle

Montag, 17. September 2012, 15:37 Uhr

Rihanna könnte die grosse Abräumerin bei den anstehenden MTV Europe Music Awards werden. Die R&B-Sängerin ist gleich in sechs Kategorien nominiert. Überraschende Hauptkonkurrentin: Die auf dem europäischen Festland weitgehend unbekannte Taylor Swift.

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Rihanna

An den MTV Video Music Awards in Los Angeles gewann Rihanna kürzlich den Preis für das Video des Jahres. Reuters

Das dürfte selbst einen Superstar freuen, der schon 25 Millionen Alben verkauft hat. «Beste Künstlerin», dazu «Bester Song» und «Bestes Video» für ihren Hit «We Found Love»: In allen relevanten Kategorien der diesjährigen MTV Europe Music Awards ist Rihanna mit dabei. Kein anderer Musiker erhielt derart viele Nominierungen wie die R&B-Künstlerin. Am nächsten kommt ihr die noch nicht einmal 23-jährige Taylor Swift. Taylor wer?

Taylor Swift: Ikone im Country-Business

Die Country-Pop-Sängerin aus Amerika ist in ihrer Heimat seit Jahren eine Riesennummer. Eroberte mit ihren letzten beiden Alben die Chartspitze. Hat schon sechs Grammys eingeheimst. In Europa allerdings hat sie bisher einzig in England eingeschlagen. An der MTV-Preisverleihung am 11. November in Frankfurt kann Taylor Swift den Weltstar Rihanna dennoch in den Schatten stellen. Schliesslich ist sie selber in fünf Kategorien nominiert, unter anderem als «Beste Künstlerin».

Popstar Bieber gegen Dance-Produzenten und Rapper

Den Titel «Bester Künstler» machen Vorjahressieger Justin Bieber, Kanye West, Flo Rida, Jay-Z und Pitbull unter sich aus. Pikant: Kanye West und Jay-Z haben im letzten Jahr zusammen eine Platte aufgenommen. Darauf folgte eine gemeinsame, überaus erfolgreiche Welttournee unter dem selbstbewussten Titel «Watch The Throne».

Wie würde wohl Egozentriker Kanye West reagieren, wenn der Preis für den besten Künstler nun an seinen Kumpel Jay-Z gehen würde? Immerhin sorgte er vor sechs Jahren an den MTV Europe Music Awards für einen Skandal, als er die Bühne stürmte. Grund: Der Preis für das beste Video ging nicht an ihn, sondern an das französische DJ-Duo von Justice. 

Kein Zickenkrieg zu befürchten

Bei den Frauen dürften solche Zickereien wohl ausbleiben. Selbst wenn Rihanna dem europäischen «No Name» Taylor Swift den Vortritt lassen müsste. Die 24-Jährige aus Barbados weiss ohnehin kaum mehr wohin mit all ihren Trophäen. Sechs Grammys hat auch Rihanna bereits gewonnen. Auch an den MTV Music Europe Awards sahnte sie schon zweimal ab. (dpa/bang/nuem)

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