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von Reto Stutzer und Karl Baldinger
Montag, 10. September 2012, 10:51 Uhr
«Grounding», «Sennentuntschi», «Mein Name ist Eugen» – Regisseur Michael Steiner kann auf viele erfolgreiche Filmproduktionen zurückblicken. Sein jüngster Streifen, «Das Missen Massaker», feierte am Filmfestival in Locarno eine vielversprechende Premiere. Doch die Erwartungen in Sachen Kino-Eintritte wurden bisher bei Weitem nicht erreicht.
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Michael Steiner über die tiefen Zuschauerzahlen seines Films
«Nicht jeder Film kann gut ankommen», sagt Michael Steiner nüchtern im Interview mit glanz & gloria am Rande eines Charity-Fussballturniers der Arbeitslosenzeitung «Surprise». Gerade einmal etwas über 13'000 Besucher haben in den vergangenen Wochen die Komödie geschaut. Erwartet wurden rund zehn Mal so viele Zuschauer. Steiner sieht vor allem eine Tatsache als Hauptgrund für die tiefen Zahlen: «Bisher waren meine Filme halt mehr Mainstream. Und das ist das 'Missen Massaker' bisher offenbar nicht.»
Bisher waren meine Filme halt mehr MainstreamMichael Steiner
Dennoch gibt Michael Steiner die Hoffnung nicht auf: «Ein Film kann sich immer entwickeln. Es kann durchaus sein, dass er als DVD sehr gut laufen wird.» Die Sorge um die schlechten Zuschauerzahlen relativiere sich ohnehin sehr schnell, wenn er auf das Leid anderer Menschen blicke: «Die tiefen Zahlen sind nicht existenzbedrohend für mich», so Steiner. Das Quoten-Tief sei nicht vergleichbar mit den Schicksalen der Menschen, die mit ihm am Benefiz-Fussballtournier teilgenommen hätten.
Mehr über das «Surprise»-Fussballturnier und dessen prominente Teilnehmer sehen Sie in der Sendung vom 10. September 2012.