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Sonntag, 9. September 2012, 19:41 Uhr
Wer in dieses trübe Wasser abtaucht, muss einen guten Grund haben: Gemeinsam mit rund 1000 Niederländern nahm Prinzessin Máxima am Stadtschwimmen teil, um Geld für den Kampf gegen die unheilbare Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) zu sammeln.
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Mutige Máxima: Eine Prinzessin schwimmt durch Amsterdams Kanäle
Im schwarz-roten Neoprenanzug und mit orangener Bademütze war die Prinzessin an den Start gegangen. Sie strahlte und streckte beide Daumen hoch. Máxima absolvierte die 2028 Meter in rund 50 Minuten und wurde am Ziel von ihrem Mann, Kronprinz Willem-Alexander, und den drei Töchtern empfangen. Bei ihrer Tour war die aus Argentinien stammende Prinzessin in guter Begleitung: unter anderem von dem ehemaligen Rekordschwimmer Pieter van den Hoogenband. Bei hochsommerlichen Temperaturen standen tausende Zuschauer auf den Brücken und an den Ufern.
Auf Twitter wimmelte es denn auch von Komplimenten: «Maxima ist die tollste Prinzessin!», hiess es etwa. Allerdings fragten sich auch viele, ob so ein Bad wirklich eine so gute Idee sei: «Jeder weiss, wie eklig das Wasser ist.» Offiziell hat das Grachtenwasser zwar keine Bade-Qualität, soll aber nach Angaben der Behörden nicht gefährlich sein. Die Organisatoren hatten allen Teilnehmern empfohlen, sich zuvor gegen Tetanus impfen zu lassen und den Mund zu schliessen. (dpa/blan)