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Montag, 27. August 2012, 19:03 Uhr
Musste ins Spital eingeliefert werden: Johnny Hallyday. Reuters
Dies bestätigte die Klinik am Montag in Pointe-à-Pitre. Zunächst war von Herzproblemen des 69-Jährigen die Rede. Später hiess es, es handele sich um eine «anhaltende Bronchitis». Der Zustand von Johnny Hallyday sei stabil. So verkündete sein Sohn David derweil über den Internetdienst Twitter, die neuen Nachrichten seien «beruhigend».
Johnny Hallyday wird in Frankreich generationsübergreifend angehimmelt. Wie sein Vorbild Elvis Presley, leistete Hallyday seinen Wehrdienst in Deutschland ab und nahm dort seine erfolgreichsten Rock'n'Roll-Platten auf. In Frankreich zählen seine Songs wie «Tennessee», «Oh, ma jolie Sarah» oder «Je t'aime» zu den ganz grossen Hits.
Hallyday sorgte allerdings auch vermehrt mit seiner Gesundheit für Schlagzeilen. Im November 2009 musste er wegen einer Bandscheiben-OP ins Spital. Nach der Operation verschlechterte sich sein Zustand und er musste sich 16 Tage lang in einem Krankenhaus in Los Angeles behandeln lassen. Zeitweise musste der Sänger sogar ins künstliche Koma versetzt werden. Eine zweite Operation folgte. Johnny Hallyday hatte nach besagtem Spitalaufenthalt gesagt, er habe dem Tod ins Auge geblickt. (dpa/blan)