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Skandal-Biografie über Madeleine: Der Palast schaltet sich ein

von Tobias Widmer und Manuela Donati
Dienstag, 21. August 2012, 16:32 Uhr

Der Autor einer neuen Biografie über Prinzessin Madeleine von Schweden behauptet in seinem Buch, der König habe der Prinzessin nahestehende Personen von der Sicherheitspolizei überprüfen lassen. Der Palast weist diese Vorwürfe nun entschieden zurück.

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Eine Biografie über das Privatleben von Prinzessin Madeleine erzürnt die Gemüter am schwedischen Königshof.

Eine Biografie über das Privatleben von Prinzessin Madeleine erzürnt die Gemüter am schwedischen Königshof. Reuters

Dank der neuen Biografie «Madeleine – prinsessan privat» («Prinzessin Madeleine ganz privat») von Johan T. Lindwall, Hofreporter der schwedischen Zeitung Expressen, sollte ganz Schweden die private Prinzessin Madeleine kennenlernen. Vor allem Madeleines Beziehungen werden thematisiert – das Verhältnis zu ihren Eltern und den Geschwistern und ihre Liebesbeziehungen.

Wir weisen diese Behauptung mit Bestimmtheit zurück
Auszug aus einer Mitteilung des schwedischen Königshofs

In seinem Buch behauptet Lindwall, dass König Carl Gustav seinen Hofstaat zweimal beauftragt haben soll, Personen in Madeleines Freundeskreis von der Sicherheitspolizei zu überprüfen – unter anderem ihren Freund Chris O'Neill.

Madeleines neuer Freund Chris O'Neill soll im Auftrag des Königs von der Sicherheitspolizei überprüft worden sein.

Madeleines neuer Freund Chris O'Neill soll im Auftrag des Königs von der Sicherheitspolizei überprüft worden sein. Keystone

Gegen diese Behauptung wehrt sich der Königshof nun: «Wir weisen die Behauptung, dass dies auf Auftrag des Königs geschehen sein soll mit Bestimmtheit zurück», heisst es in einer Mitteilung auf der Homepage des Palastes.

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