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von Manuela Donati
Sonntag, 19. August 2012, 18:14 Uhr
Noch strahlt Prinzessin Madeleine. Doch wird ihre Biografie eine ähnliche Welle auslösen, wie das Enthüllungsbuch über ihren Vater? Getty
Prinzessin Madeleine hat sich in New York ein neues Leben aufgebaut und den Schweden damit eigentlich ein deutliches Zeichen gesetzt: Sie möchte ihre Ruhe und nicht immer Dauerthema in den Boulevardblättern sein. Eine neue Biografie über das jüngste Königskind wird aber wohl wieder hohe Wellen werfen – zumindest wird das Buch mit «neuen Enthüllungen» beworben.
Johan T. Lindwall, Hofreporter der schwedischen Zeitung Expressen, hat Prinzessin Madeleine bei offiziellen und privaten Anlässen begleitet, seit sie 14 Jahre alt ist. Nun will er in dem Buch «Madeleine – prinsessan privat» (auf Deutsch etwa: «Prinzessin Madeleine ganz privat») eine Seite der Prinzessin zeigen, die nur die wenigsten kennen. In dem Buch sollen vor allem Madeleines Beziehungen thematisiert werden – das Verhältnis zu ihren Eltern und den Geschwistern, ihre Freundschaften und was die Schweden wohl am meisten interessieren wird: ihre Liebesbeziehungen.
So enthüllt Lindwall, dass König Carl Gustaf die schwedische Sicherheitspolizei beauftragt hatte, Madeleines neuen Freund Chris O'Neill zu überprüfen. Und auch als Prinzessin Madeleine ihre Verlobung von Jonas Bergström löste, soll ihr Vater eine gewichtige Rolle gespielt haben.
Das Königshaus hat sich zu den Inhalten des Buches bis jetzt nicht geäussert. Dass neue Schlagzeilen die Prinzessin ihrer Heimat nicht näher bringen und eher das Gegenteil bewirken, liegt aber auf der Hand.