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Freitag, 17. August 2012, 10:44 Uhr
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Rihanna spricht über die Prügelattacke ihres Ex-Freundes (unkomm.)
«So wütend ich auch war, so wütend, verletzt und betrogen ich mich gefühlt habe, so sehr hatte ich auch das Gefühl, dass er einen Fehler gemacht hatte, weil er Hilfe benötigte», erklärte Rihanna in einem Interview mit der amerikanischen Talkmasterin Oprah Winfrey unter Tränen. «Und wer würde ihm helfen? Niemand wird sagen, dass er Hilfe benötigt. Jeder wird behaupten, dass er ein Monster ist, ohne zu schauen, wo das herkommt. Und ich habe mich deshalb viel mehr um ihn gesorgt.»
Jeder wird behaupten, dass er ein Monster istRihanna über ihren Ex-Freund Chris Brown
Sie habe damals sehr gelitten. «Ich habe meinen besten Freund verloren», so die Sängerin. «Es war nicht leicht, das Geschehene zu verarbeiten.» Opfer der Gewalt des eigenen Freundes zu werden, und das vor den Augen der Öffentlichkeit, habe sie an ihre Grenzen gebracht. «Es war beschämend, es war erniedrigend.»
Dieses Polizeifoto ging im Februar 2009 um die Welt. Chris Brown gab erst viel später zu, seine damalige Freundin verprügelt zu haben.
Die beiden Musiker galten bis zu dem Vorfall als Traumpaar. Rihanna hatte mit Brown einen Partner gefunden, der ebenfalls eine schwere Kindheit gehabt hatte und bei dem sich Erfolg und Ruhm quasi ebenso über Nacht eingestellt hatten wie bei ihr.
Es war beschämend, es war erniedrigendRihanna über die Prügelattacke ihres Ex-Freundes
Zwei Jahre durfte sich Brown nach einer Verurteilung wegen Körperverletzung seiner Ex-Freundin nicht weiter als 45 Meter nähern. Kaum war das richterliche Abstandsgebot im vergangenen Jahr gelockert worden, standen die beiden Musiker wieder gemeinsam im Studio. Im März erschien Rihannas neues Album, bei dem Brown beim «Song Birthday Cake» als Gastmusiker mitwirkte. (rt/strh)