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Dienstag, 31. Juli 2012, 9:12 Uhr
Polo Hofer präsentiert voller Stolz seine Rede zur Lage der Nation. zVg
Der bekannte Schweizer Sänger und Songwriter hat sich anlässlich des Schweizer Nationalfeiertags ein paar Gedanken zur Schweiz gemacht – und lässt diesen freien Lauf. Seine Rede wurde auf 140 Emmentaler-Laibe geklebt, welche in 35'000 Portionen abgepackt wurden. So schreibt Polo Hofer: «Swissness» komme sprachgeschichtlich von «schweissnass». «Die Schweizer», so der Mundartrocker weiter, «schwitzen sich halt immer noch etwas mehr ab.»
Nur einen einzigen Chef, wie alle anderen im Ausland, das wollen wir nicht – die Schweizer verteilen ihre Bürdeli lieber auf mehrere SchulternPolo Hofer
Aber das ist noch lange nicht die einzige Tugend, auf welche die Schweizer stolz sein sollen. Polo Hofer erklärt am Beispiel des Bundesrats: «Nur einen einzigen Chef, wie alle anderen im Ausland, das wollen wir nicht. Die Schweizer verteilen ihre Bürdeli lieber auf mehrere Schultern.» Schliesslich sei – gemäss Hofer – ja auch die Intelligenz gerecht verteilt, glaubten doch alle, genug davon zu haben. Wohlstand, so Hofer weiter, sei allerdings eher ungerecht verteilt. Nur gerade 50% der Bewohner unseres Landes seien übergewichtig.
Polo Hofers Fazit: Die politische Forderung sollte nicht die Europäisierung der Schweiz, sondern die Verschweizerung des heutigen Europas sein. Denn obwohl die Schweiz die einzige Insel mit Festland drum herum sei, seien gerade die auf dem Festland ganz schön am Schwimmen. (sda/blan)