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Frischer Wind: Miss-Schweiz-Organisation verkauft

von Paola Biason
Dienstag, 31. Juli 2012, 18:00 Uhr

Jetzt ist es definitiv: Die Miss-Schweiz-Organisation ist verkauft. Käufer ist ein Privatunternehmer, der die Tradition der nationalen Miss-Wahl nachhaltig weiterleben lassen will.

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Miss-Schweiz-Kandidatinnen

Die Miss-Schweiz-Organisation wechselt ihren Besitzer. tilllate.com

Guido Fluri heisst der neue Besitzer der Miss-Schweiz-Organisation. Doch der Eigentümer eines Immobilien-Unternehmens aus Cham will im Hintergrund bleiben und sich zum Kauf des Schönheits-Wettbewerbs nicht direkt äussern. Zu erfahren sind nur die Beweggründe, die ihn zu diesem Schritt veranlasst haben: Die Schweiz soll die Tradition eines nationalen Beauty-Contests beibehalten und die Wahl soll finanziell gesichert werden.

Karina Bergers Mann wird Geschäftsführer

Die bisherigen Besitzer der Miss-Schweiz-Organisation, Christoph Locher und Karina Berger, bleiben im Verwaltungsrat. Geschäftsführer wird – zur grossen Überraschung – Thomas Russenberger (44), seinerseits bekannt als Ehemann von Karina Berger.

Karina Berger und Ehemann Thomas Russenberger

Arbeiten in Zukunft auch beruflich eng zusammen: Karina Berger und Ehemann Thomas Russenberger. tilllate.com

Nach 25-jähriger Tätigkeit in der Finanzbranche, freut er sich auf den Tapetenwechsel. «Es waren viele glückliche Zufälle, die zu dieser Lösung geführt haben», erklärt er gegenüber glanz & gloria und fügt schmunzelnd an: «Es gibt ja wohl keinen geeigneteren Mann für diese Aufgabe als mich, schliesslich habe ich die Miss-Wahlen in den letzten 20 Jahren hautnah miterlebt.»

Auf Thomas Russenberger kommt viel Arbeit zu. Er muss nicht nur das ramponierte Image der Miss-Schweiz-Wahl aufpolieren. Für ihn heisst es jetzt, die neue Strategie der Miss-Schweiz-Organisation zu erarbeiten, die Wahlgestaltung zu überprüfen, TV-Verhandlungen zu führen und neue Sponsorenverträge abzuschliessen. «Unser Ziel ist es, im März oder April 2013 die nächste Miss Schweiz küren zu können», zeigt sich Thomas Russenberger zuversichtlich.

Missen-Management ist noch offen

Was das Management der Missen betrifft, ist noch alles offen. Linda Fäh und Christa Rigozzi haben mit Missen-Manager Raffy Locher die Organisation vorzeitig verlassen. «Die Idee ist es aber schon, dass ehemalige und künftige Schönheitsköniginnen von unserer Firma gemanagt werden», sagt Russenberger.

Karina Berger und Thomas Russenberger werden sich zusätzlich vermehrt gemeinsam um ihre Event-Management-Agentur «Bookings by:» kümmern. Karina Berger wird für die Miss Schweiz Organisation weiterhin Frontarbeit leisten und in allen Geschäftsbereichen beratend und unterstützend involviert sein. Dass Thomas Russenberger künftig eng mit seiner Frau zusammenarbeiten wird, macht ihm keine Angst. «Wir haben Respekt vor dieser neuen Aufgabe und sehen sie als Herausforderung», sagt er. Viel ändern werde sich aber sowieso nicht, «wir haben ja auch in der Vergangenheit immer alles zusammen besprochen. Wir kennen unsere Stärken und Schwächen bestens.»

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