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von Karl Baldinger
Donnerstag, 26. Juli 2012, 15:26 Uhr
Doppelt gemoppelt: Angela Merkel in Bayreuth im Jahr 2008 (links) und dieses Jahr. Reuters
Wenns darum geht, europäische Krisen-Staaten zum sparsamen Umgang mit ihren Staatsfinanzen zu bringen, kämpft Angela Merkel an vorderster Front. Und eines kommt für die Bundeskanzlerin ganz offenbar nicht in Frage: Wasser predigen und Wein trinken. Deshalb setzt sie den Sparhebel auch bei sich selber an.
Angela Merkel trat bei den Festspielen in Bayreuth nämlich in einem Kleid auf, das sie dort schon 2008 getragen hatte. Und auch die Perlen-Kette, die sie damit kombinierte, ist dieselbe geblieben.
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Unter den Zaungästen, in deutschen Medien und in Online-Foren führte die Recycling-Robe zu angeregten Diskussionen: Darf die Kanzlerin bei einem so prestigeträchtigen Anlass, so wenig Wert auf ihr Outfit legen? Das Bundespresseamt wollte sich nicht dazu äussern. Nur so viel liess man von offizieller Seite verlauten: Was die Kanzlerin trage, sei ihre Privatangelegenheit.
Immerhin: Für ein neues Täschchen reichte das offenbar knappe Fashion-Budget der Bundeskanzlerin dann doch noch – man gönnt sich ja sonst nichts.