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Wie im Film: Beat Schlatter klaute früher tatsächlich Katzen

von Natalie Blasi und Martina Ziesack
Freitag, 20. Juli 2012, 15:54 Uhr

Bevor Beat Schlatter sich seinen Lebensunterhalt als Komiker verdiente, griff er zu unkonventionellen Mitteln, um an Geld zu kommen: Er klaute Katzen und sackte dann den Finderlohn ein.

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Wie im Film: Beat Schlatter klaute früher tatsächlich Katzen

Als Beat Schlatter noch in einer Punk-Band musizierte, finanzierte er die Miete für den Bandraum mit gestohlenen Katzen, wie er am Rande der Kino-am-See-Eröffnung in Zürich verrät. «In unserer Nähe war ein Altersheim, das erlaubte, Haustiere zu halten», erzählt der Komiker. «Wir hatten dann die Idee, Katzen zu klauen, um dann die Vermisstenanzeige mit Finderlohn abzuwarten.»

Aus der verrückten Idee wurde ein Film

Dieser kreative Ansatz, die eigenen Finanzen aufzubessern, scheiterte aber nach kurzer Zeit. «Wir konnten wegen der Katzenhaltung unseren Bandraum nicht mehr benutzen», erklärt Schlatter. Die laute Musik habe den Tieren Angst gemacht. «Und auch wir hatten ein Herz für Tiere – wir spielten schliesslich Punk-Rock.» Doch die Übung war trotzdem nicht umsonst: Die bizarre Idee bot die Grundlage für den Kinofilm «Katzendiebe» (1996).

Mehr zur Eröffnung vom Kino am See sehen Sie in glanz & gloria vom 20. Juli 2012.

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