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Nach Obduktion: Todesursache von Stallones Sohn bleibt unklar

Montag, 16. Juli 2012, 10:07 Uhr

Nach dem überraschenden Tod des Sohnes von Hollywood-Schauspieler Sylvester Stallone ist die Leiche des 36-Jährigen obduziert worden. Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen liegen aber in frühestens zehn Wochen vor.

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Sage Stallone

Sage Stallone im Dezember 1996. Reuters

Wie eine Sprecherin der Gerichtsmedizin von Los Angeles am Sonntag nach der Obduktion der Leiche von Sage Stallone erklärte, sei es normal, dass toxikologische Untersuchungen bis zu sechs Wochen brauchen, um im Labor fertiggestellt zu werden.

Hat Stallone versehentlich zu viele Pillen geschluckt?

Sage Stallone wurde am Morgen des 13. Juli tot in seinem Haus in Studio City im kalifornischen Los Angeles aufgefunden. Die Ermittler fanden dort einige verschreibungspflichtige Medikamente, weshalb bisher von einer versehentlichen Überdosis ausgegangen wird. 

Silverster und Sage Stallone

1990 standen Vater und Sohn gemeinsam vor der Kamera. WENN

Auch Gerüchte um Selbstmord wurden aufgrund der gefundenen Medikamente laut. Gemäss dem Online-Portal TMZ soll der 36-Jährige ein Einzelgänger und ein Messie gewesen sein. Allerdings deuten erste Erkenntnisse nicht auf einen Suizid hin – so wurde etwa kein Abschiedsbrief in der Wohnung gefunden. Ebenfalls gibt es nach Angaben der Gerichtsmedizin bislang keine Anzeichen auf ein Fremdverschulden. (sda/bang/balk)

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Sage Stallone – Unternehmer und Regisseur

       

Sage Moonblood Stallone war der ältere von zwei Söhnen aus der ersten Ehe seines Vaters Sylvester Stallone mit Sasha Czack, die von 1974 bis 1985 gedauert hatte. In den Filmen «Rocky V» (1990) und «Daylight» (1996) trat Sage an der Seite seines Vaters auf.

1996 gründete er das Unternehmen Grindhouse Releasing, das sich dem Vertrieb von sogenannten Exploitation-Filmen und B-Movies aus den 1970er- und 1980er-Jahren widmete. 2006 drehte er den Film «Vic», der auf dem Filmfestival in Palm Springs gezeigt wurde.

Sage Stallone habe seinen Vater bewundert, aber auch hart gearbeitet, um sich selbst einen Namen im Filmgeschäft zu machen, sagte Anwalt Braunstein: «Er war sehr stolz auf seinen Vater und stolz, der Sohn seines Vaters zu sein».

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