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Sonntag, 15. Juli 2012, 13:50 Uhr
Kalifornische Behörden forschen intensiv nach der Todesursache von Sylvester Stallones Sohn Sage. Nach Angaben der Gerichtsmediziner gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden, wie die «Los Angeles Times» am Samstag (Ortszeit) berichtete.
Sylvester Stallone trauert um seinen Sohn. Reuters
«Ich denke es war entweder ein natürlicher Tod oder ein schrecklicher Unfall», sagte Sages Anwalt George Braunstein: «Meines Wissens hat er weder getrunken noch Drogen genommen».
Es gab nichts Dunkles oder Deprimierendes, keine Probleme, ganz sicher keine finanziellen ProblemeSage Stallones Anwalt
Braunstein schloss auch Suizid aus. «Er war sehr kreativ, voller Energie und Lebensfreude», wurde der Anwalt am Samstag vom Promiportal «E!Online» zitiert. Sage wollte bald heiraten und einen weiteren Film drehen: «Es gab nichts Dunkles oder Deprimierendes, keine Probleme, ganz sicher keine finanziellen Probleme».
Sylvester Stallone ist tief erschüttert über den plötzlichen Verlust seines Sohnes SageSylvester Stallones Sprecherin
«Sylvester Stallone ist tief erschüttert über den plötzlichen Verlust seines Sohnes Sage. Sein Mitgefühl und seine Gedanken sind auch bei Sages Mutter Sasha. Sage war ein sehr talentierter und wundervoller junger Mann, wir werden ihn für immer vermissen», erklärte Sylvester Stallones Sprecherin Michelle Bega.
Das Promi-Portal «TMZ», das als erstes über den Tod berichtet hatte, schrieb am Samstag unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der Polizei, dass Sage Stallone schon mehrere Tage tot in der Wohnung gelegen haben soll. In seinem Raum seien zahlreiche Pillenbehälter gefunden worden, hiess es weiter.
Die Polizei habe verschreibungspflichtige Medikamente entdeckt, erklärte der Gerichtsmediziner Ed Winter. Eine Autopsie werde in den kommenden Tagen stattfinden, die toxikologischen Untersuchungen würden allerdings wohl mehrere Wochen dauern.(sda/macn)
Sage Moonblood Stallone war der ältere von zwei Söhnen aus der ersten Ehe seines Vaters mit Sasha Czack, die von 1974 bis 1985 gedauert hatte. In den Filmen «Rocky V» (1990) und «Daylight» (1996) trat Sage an der Seite seines Vaters auf.
1996 gründete er das Unternehmen Grindhouse Releasing, das sich dem Vertrieb von sogenannten Exploitation-Filmen und B-Movies aus den 1970er- und 1980er-Jahren widmete. 2006 drehte er den Film «Vic», der auf dem Filmfestival in Palm Springs gezeigt wurde.
Sage Stallone habe seinen Vater bewundert, aber auch hart gearbeitet, um sich selbst einen Namen im Filmgeschäft zu machen, sagte Anwalt Braunstein: «Er war sehr stolz auf seinen Vater und stolz, der Sohn seines Vaters zu sein».