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Mittwoch, 11. Juli 2012, 13:52 Uhr
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Paul Accola spricht zum ersten Mal nach dem Drama (Bilder: Tele Südostschweiz)
Sichtlich mitgenommen und mit den Tränen kämpfend stellt sich Paul Accola am Mittwochvormittag den Medien. «Meine Familie und ich sind wahnsinnig traurig. Bei allem was ich tue, sind meine Gedanken ständig bei ihm und seiner Familie.»
Zwischen den Sätzen muss der 45-Jährige immer wieder längere Pausen einlegen, ringt um Worte. «Ich versuche weiterzumachen, aber bei jedem Schritt ist das Geschehene da.» Der ehemalige Profisportler erklärt auch, welche Frage ihn ständig plagt. «Ich frage mich immer wieder 'warum?' Aber ich finde keine Antwort.»
Ich versuche weiterzumachen, aber bei jedem Schritt ist das Geschehene daPaul Accola
Eine extreme Hilfe in dieser schweren Zeit ist für Paul Accola der Austausch mit den Eltern des Jungen. «Sie haben mir eher geholfen, als ich ihnen.» Seit dem Unglückstag stehe er mit ihnen Kontakt. Ausserdem sei der Junge durch den Schicksalsschlag auch Teil seiner Familie geworden.
Ich frage mich immer wieder 'warum?' Aber ich finde keine AntwortPaul Accola
In den letzten Tagen hat Paul Accola laut eigenen Angaben schon mehrmals das Grab des Kleinen besucht. (macn)