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von Miriam Bosch
Montag, 2. Juli 2012, 14:28 Uhr
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Kronprinz Felipe verfolgt den Final Spanien gegen Italien. Zum ersten Mal sieht man ihn bei einem so wichtigen Match ohne seine Frau. Reuters
Letizia glänzte durch Abwesenheit. Nicht ohne Grund, wie spanische Medien mutmassen. Letizias Nichterscheinen sei ein politisch motivierter Boykott, so etwa das spanische Newsportal «Hechos de Hoy». Die Kronprinzessin protestiere damit gegen die ukrainische Regierung und ihren Umgang mit oppositionellen Politikern, allen voran Julia Timoschenko. Die Oppositionsführerin befindet sich seit August 2011 wegen angeblichen Amtsmissbrauchs in Haft.
Das spanische Königshaus hält sich indes bedeckt. Doch die Ursache des Fernbleibens liegen auf der Hand: Nicht nur Letizia, sondern zahlreiche Politiker aus ganz Europa haben die EM boykottiert und sind nicht zu den Spielen gereist. So auch der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy. Er zeigte sich weder beim Viertel- noch beim Halbfinal, tauchte erst zum Final am Sonntag auf.
Ist es richtig, dass Letizia nicht beim EM-Final dabei war?
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Dass gerade Letizia dem finalen Match nicht beiwohnte, ist als deutliches Zeichen zu verstehen. In der Vergangenheit liess es sich die Kronprinzessin nicht nehmen, ihre Mannschaft zu unterstützen – so etwa beim WM-Final 2010 in Südafrika. Dieses Jahr liess sie sich lediglich beim Auftaktspiel im polnischen Danzig blicken.