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Prinzessin Mette-Marit erzürnt Norweger mit heimlicher Indienreise

von Manuela Donati
Sonntag, 24. Juni 2012, 16:29 Uhr

Wie eine ganz normale Touristin will Prinzessin Mette-Marit durch Indien reisen. Dass sie dies aber heimlich und in Begleitung des königlichen Sicherheitsdienstes tut, passt den Norwegern überhaupt nicht.

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Prinzessin Mette-Marit

Prinzessin Mette-Marit reist gerade als Rucksack-Touristin durch Indien. Reuters

Ganz Norwegen ist in heller Aufregung: Prinzessin Mette-Marie ist nämlich untergetaucht. Nun haben die Boulevardmedien herausgefunden, dass die Gattin von Kronprinz Haakon nach Indien gereist ist. Wie «VG Nett» berichtet, befindet sie sich zur Zeit in der nordindischen Provinz Ladakh. Dort soll sie Kloster besucht haben und sich nun auf einer Gebirgstour befinden. Diese soll sie auf über 5000 Meter über Meer bringen. Begleitet werde die Prinzessin bei diesem Ausflug von einem eigenen Koch und 14 Sicherheitsmännern. Auf weiteren Luxus verzichte Mette-Marit aber. Wie auf Himalaja-Touren üblich, nächtige sie im Zelt.

Mette-Marit gefällt es in Indien

Marianne Hagen, Pressesprecherin des norwegischen Königshofs, bestätigte die Reise gegenüber den norwegischen Medien und sagte: «Die Prinzessin hat schon lange eine Tour in dieser Region geplant und freut sich sehr, diese nun umzusetzen». Mette-Marit scheint es in Indien zu gefallen, verbrachte sie doch schon als Normalbürgerliche manche Ferien dort.

Kronprinz Haakon hat nichts gegen die Ferien seiner Frau

Der norwegischen Prinzessin sei ihre Auszeit in Indien gegönnt. Und dass ihr Mann sie sowohl aus den familiären als auch aus den royalen Verpflichtungen entlässt, spricht für das moderne Familienbild, dass Mette-Marit und Haakon ganz offensichtlich nicht nur vorgeben zu leben. Doch was die Norweger neben dem heimlichen Verschwinden ihrer Prinzessin empört, ist die Tatsache, dass sie sich in einem Gästebuch mit ihrem Mädchennamen einschrieb. Auch wenn Mette-Marit damit wohl nur bezweckte, unbekannt zu bleiben – den Norwegern passt ihre Heimlichtuerei nicht. Besonders nicht, wenn Mette-Marit auf Annehmlichkeiten wie den Diplomatenpass und Begleitschutz des königlichen Sicherheitsdienstes nicht verzichten will.

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