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Privat-Geburtstag: Prinzessin Madeleine in der Kritik

Dienstag, 12. Juni 2012, 12:36 Uhr, Aktualisiert 13:31 Uhr

Prinzessin Madeleine von Schweden wollte ihren 30. Geburtstag nicht mit dem Volk feiern und entschied sich für eine Privat-Party. Kritiker finden diese Entscheidung überheblich und sehen darin einen Bruch mit der Tradition.

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Prinzessin Madeleine

Prinzessin Madeleine wollte lieber alleine feiern. Reuters

Prinzessin Madeleine ist am Sonntag 30 Jahre alt geworden – offiziell feierte sie ihren Geburtstag aber nicht. Auf der Homepage des schwedischen Königshaus steht dazu lediglich: «Wer der Prinzessin gratulieren will, kann das auf der Facebook-Seite des Königshauses tun.»

Dieses Vorgehen ist überheblich
Royal-Experte

Dass für Gratulanten aus dem schwedischen Volk nur die Facebook-Seite des Königshauses als Ansprechmöglichkeit zur Verfügung steht, stösst in Schweden auf Unverständnis: «Dieses Vorgehen ist überheblich und erzeugt ein falsches Signal», sagt Hofexperte Sten Hedman gegenüber des Online-Dienstes expressen.se. Denn ganz anders handhabt dies etwa ihre Schwester Victoria, die an ihren Geburtstagen die Nähe zum Volk sucht und fleissig Hände schüttelt.

Madeleines Entscheidung sollte man respektieren
Hof-Sprecher

Der Palast verteidigt die Entscheidung von Madeleine, ihren 30. unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu feiern. Die Möglichkeit, der Prinzessin via Facebook Glückwünsche überbringen zu können, sei adäquat: «Es gibt viele, die gerne auf diese moderne Weise gratulieren», entgegnet Hofsprecher Bertil Ternert. «Die Prinzessin hat sich dazu entschieden, ihren Geburtstag nicht offiziell zu feiern. Das sollte respektiert werden.»

Für Sten Hedman bricht Madeleine aber mit einer Tradition. Es sei ihre Aufgabe, sich den Gratulanten zu präsentieren. Victoria und Carl Philip beispielsweise feierten ihren 30. Geburtstag beide ganz offiziell: Mit einem Empfang im Schlossgarten. (donm/balk)

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Prinzessin Madeleine wollte sich an ihrem 30. Geburtstag nicht beim schwedischen Volk blicken lassen, wie das die Tradition vorsieht. Was halten Sie davon?

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