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Eurovision: Nach dem 2. Halbfinal stehen alle Finalisten fest

Freitag, 25. Mai 2012, 9:01 Uhr

Das 26er-Starterfeld für den Grand-Prix-Final in Baku steht. Die mystisch-düstere Loreen aus Schweden tritt mit den russischen Trachten-Omis Buranowskije Babuschki im Kampf um die europäische Musikkrone an.

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Geballte Frauenpower beim Eurovision Song Contest: Zwölf Solo-Sängerinnen stehen im grossen Finale – und auch bei drei Musikgruppen geben Frauen den Ton an.

Loreen aus Schweden

Loreen aus Schweden geht als Top-Favoritin ins Rennen. Reuters

Beim zweiten Halbfinale am Donnerstagabend konnten sich die favorisierten Interpretinnen durchsetzen: Top-Favoritin Loreen aus Schweden (mit ihrem mystischen Popsong «Euphoria»), die mazedonische Diva Kaliopi und die Ukrainerin Gaitana mit ihrer Fussballhymne sicherten sich Tickets für die grosse Samstagabendshow mit 26 Teilnehmern.

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Die Finalisten des ESC 2012

 

Island, Rumänien, Dänemark, Ungarn, Moldawien, Albanien, Zypern, Griechenland, Russland, Irland, Schweden, Mazedonien, Ukraine, Estland, Bosnien-Herzegowina, Litauen, Malta, Norwegen, Serbien, Türkei

Ausserdem im Finale dabei sind Estland, Bosnien-Herzegowina, Litauen, Malta, Norwegen, Serbien und die Türkei. Dagegen scheiterten im zweiten Halbfinale Weissrussland, Bulgarien, Portugal, Georgien, die Niederlande, die Slowakei, Kroatien sowie Slowenien. Im ersten Halbfinale am Dienstag hatten sich bereits zehn Länder für die grosse Samstagabendshow qualifiziert. Ausserdem sind die fünf grossen Geldgeber der Eurovision – Deutschland, Italien, Spanien, Grossbritannien und Frankreich – traditionell gesetzt, ebenso wie der Gastgeber Aserbaidschan. (dpa/bosm)  

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Eine kleine Regelkunde

 

In 56 Jahren haben sich die Regeln des Eurovision Song Contest immer wieder geändert. Nur eines ist seit immerhin 1975 gleichgeblieben: Alle Teilnehmer hoffen auf die Höchstwertung «twelve points, douze points» – also zwölf Punkte. Eine kleine Regelkunde für den ESC 2012:

1. Jedes Land darf maximal sechs Künstler auf die Bühne schicken, der Wettbewerbssong darf nicht länger als drei Minuten sein, und politische Botschaften etwa auf T-Shirts oder Bannern, per Handzeichen oder verbal sind verboten.

2. Die Startreihenfolge der 26 Teilnehmerländer wurde ausgelost. 

3. Alle 42 Länder, die beim diesjährigen ESC teilgenommen haben, sind stimmberechtigt – auch die, die bereits in den Halbfinals ausgeschieden sind.

4. Die Zuschauer können erst dann für ihren Favoriten anrufen oder eine SMS schicken, wenn alle 26 Finalisten gesungen haben. Es gibt dafür dann eine Voting-Pause in der Samstagabendshow; im vergangenen Jahr konnte die Zuschauer von Anfang an – also die ganze Show hindurch – anrufen.

5. Die Zuschauerwertung wird mit der Jury-Wertung verrechnet (50:50) und daraus wird eine Ländergesamtnote gebildet. In den Jurys sitzen je fünf Musikexperten aus den jeweiligen Nationen; wer das genau ist, darf erst am Samstag bekanntwerden, um jegliche Versuche der Beeinflussung zu unterbinden.

 6. Die Länderwertungen werden in gewohnter Manier vorgetragen: Die ESC-Moderatoren schalten in die jeweiligen Länder, wo ein(e) Auserwählte(r) (für die Schweiz g&g-Moderatorin Sara Hildebrand) die drei Höchstwertungen von acht, zehn und zwölf Punkten verliest. Die Punkte eins bis sieben werden lediglich auf der Punktetabelle eingeblendet.

7. Der Sieger des Wettbewerbs steht gegen Mitternacht Schweizer Zeit fest. Sollten mehrere Teilnehmer die gleiche Punktzahl haben, dann gewinnt der, der von mehr Ländern Punkte erhalten hat (egal wieviele). Falls dann immer noch Gleichstand herrscht, entscheidet, wer häufiger die Höchstwertung von zwölf Punkten bekommen hat. Sollte es immer noch einen Gleichstand geben, geht es weiter mit der Anzahl der Zehn-Punkt-Nennungen, der Acht-Punkt-Nennungen. (dpa)

 

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