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von Martin Boner und Manuel Gamma aus Baku
Mittwoch, 23. Mai 2012, 11:06 Uhr
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Sinplus über ihr Ausscheiden am Eurovision Song Contest
Sinplus hatten sich so viel vorgenommen. Die Tessiner Brüder Ivan (26) und Gabriel Broggini (29) wollten für die Schweiz in den Final des Eurovision Song Contest 2012. Doch leider hat es nicht sollen sein. Kurz nach dem Ausscheiden lassen die beiden ihrem Ärger vor der Kamera von glanz & gloria freien Lauf: «Was solls?! Uns kann man nicht brechen. We don't give a shit about Eurovision. Jetzt werden wir der Welt mit unserer neuen CD tüchtig in den Hintern treten.»
We don't give a shit about EurovisionSinplus
Als sich die beiden später wieder beruhigt haben, stimmen sie etwas versöhnlichere Töne an: «Es ist schade. Denn unser Auftritt war gut. Und wir hatten Spass. Wir haben gerockt – wie wir es versprochen haben. Trotzdem ist es schief gegangen.» Beim Eurovision Song Contest gehe es weniger um Lieder und Musiker, sondern um die Show. Und die Politik spiele natürlich auch mit.
Es geht weniger um Lieder und Musiker, sondern um die ShowSinplus
Ob sich Sinplus das Eurovision-Finale anschauen, steht noch in den Sternen. Jetzt wollen sie erst einmal Sonne tanken und dann wieder an neuen Songs arbeiten. Da gibt es nämlich bereits einen Lichtblick: Sinplus haben soeben einen Plattenvertrag bei «Warner» unterschrieben, wie sie gegenüber glanz & gloria verraten. Ihnen hat der Eurovision Song Contest also auf alle Fälle etwas gebracht. (macn)
Mehr zum Ausscheiden von Sinplus am Eurovision Song Contest 2012 sehen Sie in glanz & gloria vom 23. Mai 2012.