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von Miriam Bosch und Karl Baldinger
Dienstag, 22. Mai 2012, 23:04 Uhr
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Eurovision-Halbfinal 2012: Auftritt von Sinplus
«Wir sind sehr enttäuscht», so Gabriel Broggini direkt nach der Show zu glanz & gloria. Sein Bruder und er hätten sehr gern für die Schweiz weitergekämpft. «Aber wir haben im letzten halben Jahr viel gelernt.» Auch, dass es beim Eurovision Song Contest weniger um die Musik als vielmehr um die Show gehe. Gerade deshalb wollen sie nun auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken, im Gegenteil: «Jetzt geben wir erst recht Gas.» Gabriels Freundin Lisa Panigada, die beim Auftritt ebenfalls auf der Bühne stand, zeigte sich nach dem Aus weniger positiv: Sie hatte Tränen in den Augen.
Kurz vor dem Halbfinal des Eurovision Song Contest tauchten Bilder auf, die Ivan mit Knutschflecken am Hals zeigten. Ist der Sinplus-Sänger frisch verliebt? «Nein, das bin ich nicht», verrät er nach dem Halbfinal-Auftritt gegenüber glanz & gloria. Mehr wolle er aber nicht sagen zu seiner Affäre. Denn: «Ich habe ihr versprochen zu schweigen.»
Von den insgesamt 18 Ländern, die im ersten Halbfinal antraten, kamen die zehn Favoriten von Jury und Publikum weiter. Diese Top Ten dürfen am Samstag, 26. Mai 2012, im Final antreten – gemeinsam mit den Top Ten des zweiten Halbfinals, der am Donnerstag stattfindet. Ausserdem bei der finalen Entscheidungsshow mit dabei: die «Big Five» Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Italien und Spanien sowie der Titelverteidiger Aserbaidschan. Auf welchem Platz die Schweiz landete, ist nicht bekannt. Die Schlussrangliste wird erst nach dem Final publiziert.
Enttäuschte Gesichter bei Sinplus. SRF
Auch der deutsche Grand-Prix-Veteran Ralph Siegel schaffte es mit seiner Komposition für den Kleinstaat San Marino nicht in den Final. Er hatte auch Lys Assias ESC-Song geschrieben, mit dem sie es aber nicht nach Baku schaffte. Ebenfalls nicht für den Final qualifiziert: Österreich, Belgien, Finnland, Israel, Lettland und Montenegro.
Sehen Sie hier alle Beiträge des Eurovision Song Contest als Video.