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Nobelpreisträger Tutu: «Friso und Mabel immer in unseren Herzen»

Freitag, 11. Mai 2012, 9:46 Uhr

Seit ihr Ehemann Prinz Friso im Koma liegt, braucht seine Ehefrau Mabel mehr Kraft denn je. Die bekommt sie nicht nur von ihren beiden Töchtern, sondern auch von ihren Freunden – wie Nobelpreisträger Desmond Tutu.

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Prinzessin Mabel

Hat eine schwierige Zeit hinter – und vor sich: Prinzessin Mabel. Reuters

Zum ersten Mal seit Prinz Frisos Lawinenunfall Mitte Februar zeigte sich seine Frau Mabel am Montag in der Öffentlichkeit. Die Prinzessin hat im Namen der Charity-Organisation «The Elders» an einem Dinner teilgenommen. Nur einen Tag später trat sie mit sofortiger Wirkung von ihrem Posten als geschäftsführendes Mitglied zurück, wie es in einer offiziellen Pressemitteilung der Organisation heisst.

Mabel, Friso und die beiden Töchter werden immer in unseren Herzen und unseren Gebeten sein
Desmond Tutu

Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger und Schirmherr von «The Elders», eklärte, dass sie Mabel und ihre grossartige Arbeit sehr vermissen werden. Aber: «Wir respektieren ihren Entscheid, die Familie an erste Stelle zu setzen – Mabel, Friso und die beiden Töchter werden immer in unseren Herzen und unseren Gebeten sein.»

Desmond Tutu und Prinz Frisos Familie

Desmond Tutu ist in Gedanken bei Prinz Friso und seiner Familie. Reuters/Keystone

Vor knapp drei Monaten kam Prinz Friso im österreichischen Lech am Arlberg unter eine Lawine. Seitdem liegt der Niederländer im Koma, wird in einer Londoner Spezialklinik behandelt. Für seine Frau Mabel hat sich seit dem schicksalhaften 17. Februar das Leben komplett verändert. Während sie früher auf die Hilfe ihres Mannes zählen konnte, muss sie nun ihr Leben und das ihrer beiden gemeinsamen Töchter ganze alleine bewerkstelligen. Die Frage ist allerdings: Wie lange hält sie das noch durch? (macn/blan)

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