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Bye-bye Hungerhaken: «Vogue» verzichtet auf Mager-Models

Donnerstag, 3. Mai 2012, 16:45 Uhr

Die Modezeitschrift «Vogue» will in Zukunft nicht mehr mit Mager-Models zusammenarbeiten – und zwar in allen Ausgaben weltweit.

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Models

Models wie diese sollen nicht mehr für die «Vogue» abgelichtet werden. Keystone

Alle internationalen Ausgaben der «Vogue» haben sich mit einer «Gesundheitsinitiative» einen Sechs-Punkte-Kodex verordnet. Demzufolge wollen sie nicht mit essgestörten Models und Mädchen unter 16 Jahren zusammenarbeiten – zumindest «nicht wissentlich», teilte der Condé Nast Verlag am Donnerstag in München mit.

Nur noch Mädchen mit «gesunden» Körpermassen

Laut Sechs-Punkte-Plan will die «Vogue» sich für gesundheitsbewusste Arbeitsbedingungen einsetzen und ausschliesslich mit Models zusammenarbeiten, «die objektiv betrachtet gesund sind und dazu beitragen, ein gesundes Körperbild zu fördern». Ausserdem will man sich bei Castings, Modenschauen und Kampagnen die Ausweise der Models zeigen lassen, um sicherzustellen, dass keine Unter-16-Jährigen beschäftigt werden. Die Modezeitschrift werde ausserdem an Designer appellieren, «die Folgen unrealistisch kleiner Mustergrössen ihrer Kleidung zu bedenken».

Die Initiative startet weltweit mit den Juni-Ausgaben, nur die japanische «Vogue» steigt einen Monat später ein. Mit einer solchen Idee ist die Modebibel nicht die erste. Die deutsche Frauenzeitschrift «Brigitte» hatte bereits 2009 dürren Models mit Kleidergrösse «Null» eine Absage erteilt. (dpa/macn)

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