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Mittwoch, 2. Mai 2012, 9:12 Uhr
«An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld», erklärt Thomas Gottschalk in einem Interview mit der deutschen «Bild».
Talkmaster Thomas Gottschalk gibt sich kurz vor dem Aus seiner Show selbstkritisch. Keystone
Er habe sich schon immer «eher als Kellner denn als Koch» verstanden – das gelte auch für «Gottschalk Live», so der Talkmaster weiter. «Ich habe die Angewohnheit, meinen Gästen immer das schönzureden, was gerade auf dem Teller liegt. Auch wenn sie es gar nicht bestellt haben. Das ging nun leider schief.» Allerdings sei «das Menü», seine Show also, nie ungeniessbar gewesen.
Ich bin auf meinem Krempel sitzen gebliebenThomas Gottschalk
In den verbleibenden vier Sendewochen möchte Thomas Gottschalk das Konzept der Show ändern. «Meine Rest-Sendezeit spendiere ich den Träumern, denen sonst keiner zugehört hätte.» Statt der Promis kämen nun ganz normale Menschen zu Wort und bekämen die Chance, sich einen Wunsch zu erfüllen. Damit wolle er sich nicht «in letzter Minute den A... retten», betont Tomas Gottschalk. Im Gegenteil: Er wolle Demut zeigen. «Ich bin auf meinem Krempel sitzen geblieben. Ich bin weder der erste, dem das passiert ist, noch der letzte. Und ich bin darüber weder entsetzt noch verzweifelt.» (bosm)