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Freitag, 27. April 2012, 13:49 Uhr
Der spanische König Juan Carlos ist zum zweiten Mal in zwei Wochen an der Hüfte operiert worden. Bereits zwölf Stunden nach dem Eingriff wurde der 74-Jährige wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Dies teilten Kreise des Königshauses in Madrid am Freitag der staatlichen Nachrichtenagentur EFE mit.
König Juan Carlos: Seine Hüftproblemen lassen ihn nicht los. Reuters
Der Monarch hatte sich am Vortag während eines Treffens im Zarzuela-Palast mit dem Aussenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah Bin Zayed Al Nahyan, das rechte Hüftgelenk verrenkt.
Juan Carlos war erst am 14. April im Madrider Krankenhaus San José eine Hüftprothese eingesetzt worden, nachdem er sich bei einem Unfall während einer Elefantenjagd-Reise in Botsuana die Hüfte gebrochen hatte.
So etwas wird nicht wieder vorkommenKönig Juan Carlos von Spanien
Der kostspielige Jagdausflug des Königs inmitten der Wirtschaftskrise hatte in Spanien einen Sturm der Empörung ausgelöst. In einer beispiellosen Geste hatte Juan Carlos eingeräumt, dass er einen Fehler begangen habe, und sich öffentlich entschuldigt. «Ich habe mich geirrt. So etwas wird nicht wieder vorkommen.» (dpa/macn)