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Freitag, 16. März 2012, 17:01 Uhr, Aktualisiert 19.03.2012, 9:09 Uhr
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George Clooney in Washington verhaftet
Der Hollywood-Star hielt eine Rede auf den Stufen vor der sudanesischen Botschaft, bevor er sich der Demonstration gegen die Regierung im Sudan anschloss. George Clooney, sein Vater Nick Clooney und weitere Protestierende wurden festgenommen, nachdem sie drei Mal davor gewarnt worden waren, eine Polizeiabsperrung vor der Botschaft zu übertreten. Die Aktionsgruppe «Enough Projekt» bestätigte die Vorfälle.
Kurz darauf waren George Clooney und sein Vater Nick allerdings nach Hinterlegung einer Kaution wieder freie Männer. «Es ist meine erste Verhaftung», sagte der Kino-Held nach seiner Freilassung am Freitag. «Und lasst uns hoffen, dass es meine letzte war.» Neben den beiden wurden nach Angaben des US-Senders zufolge auch Abgeordnete, der Bürgerrechtler Martin Luther King III und der Chef der afroamerikanischen Bürgerrechtsorganisation NAACP, Ben Jealous, festgenommen.
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Mit seiner Rede vor der sudanesischen Botschaft will George Clooney auf die Menschenrechtsverletzungen der Regierung aufmerksam machen. Reuters
George Clooney engagiert sich seit Jahren für die Menschen im Sudan. So hatte er letzte Woche eine geheime Reise in den Südsudan unternommen, um Informationen über den Streit mit dem Sudan zu sammeln. Bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama im Weissen Haus hatte er um Hilfe für die Flüchtlinge im sudanesischen Grenzgebiet gebeten. (dpa/bang/donm)
George Clooney ist bekannt für sein humanitäres Engagement. Immer wieder nutzt der Schauspieler seine Bekanntheit, um auf Verletzungen der Menschenrechte aufmerksam zu machen. Auch nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti war Clooney sehr aktiv: Innert kürzester Zeit stellte den Charity-Anlass «Hope for Haiti now» auf die Beine.
Clooney ist übrigens nicht der einzige Hollywood-Promi, der schon bei einer Demonstration verhaftet wurde: Schauspielerin Daryl Hannah wurde im August 2011 bei einem Sitzstreik vor dem Weissen Haus verhaftet.