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Whitney Houston: Todesursache, Beerdigung und Vermarktung

Dienstag, 14. Februar 2012, 9:27 Uhr

Das Rätselraten um Whitney Houstons Tod geht weiter – und wird wohl auch noch eine Weile anhalten. Denn ein offizielles Ergebnis könnte es erst in acht Wochen geben. Dafür soll die Sängerin bereits Ende dieser Woche beerdigt werden.

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Whitney Houston

Whitney Houston: In diesem Wagen wurde ihr Leichnam transportiert – derweil trauern unzählige Fans auf der ganzen Welt. Reuters

Meldungen rund um Whitney Houstons Tod beherrschen derzeit die Medien. Sehen Sie hier eine erste Übersicht über die aktuellen Geschehnisse:

Todesursache: Ergebnisse erst in acht Wochen

In der Hotelsuite, in der Whitney Houston am vergangenen Samstag starb, sind nach Angaben der Ermittler verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr grosse Menge gehandelt, sagte Ed Winter von der Gerichtsmedizin in Los Angeles. Üblicherweise würden bei an einer Überdosis Gestorbenen viel mehr Medikamente gefunden. Ausschliessen wollte Winter allerdings nur ein Verbrechen, sonst nichts: «Ich weiss, es gibt Berichte, dass sie ertrunken oder an einer Überdosis gestorben ist. Aber es gibt keinen Abschlussbericht, bevor nicht alle Testergebnisse da sind.» Und das könne acht Wochen dauern.

Beerdigung: Houston wird am Wochenende beigesetzt

Whitney Houstons Leiche wurde inzwischen freigegeben und der Familie überstellt. Diese plant bereits die Beisetzung der Sängerin und erwägt, Tausende Fans zur Trauerfeier in einer grossen Sport- und Musikarena in Newark (New Jersey) einzuladen. Nach Angaben von CNN prüfen die Hinterbliebenen derzeit, ob Newarks Prudential Center mit seinen rund 18'000 Sitzen an diesem Freitag für eine Veranstaltung zum Gedenken an die berühmte Soul- und Popdiva zur Verfügung steht.

Vermutlich am selben oder darauffolgenden Tag wird Houston, die im Alter von 48 Jahren gestorben war, dann in New Jersey beigesetzt. In dem Bundesstaat vor den Toren New Yorks war sie aufgewachsen.

Vermarktung: Houstons Musik boomt

So still es vor ihrem Tod um Houston geworden war, so sehr belebte ihr Tod ihre Plattenumsätze. Am späten Montag belegte die Soulsängerin ganze 27 Plätze in den Top 100 der iTunes-Charts. Auf Nummer eins landete ihr Hit «I Will Always Love You» – und das noch vor «Rolling In The Deep» von Grammy-Abräumerin Adele. Am Tag nach ihrem Tod wurden fast 100 Mal so viele Houston-Alben heruntergeladen wie am Vortag, wie die Marktforschungsfirma Media Control berichtete.

Verwirrung: Houston war kurz vor ihrem Tod «in guter Verfassung»

Für Verwirrung sorgt, dass die Soul-Diva kurz vor ihrem Tod noch in guter Verfassung gewesen sein soll. «Was ich am Donnerstag sah, war kein verwirrtes Verhalten. Das war nicht jemand, der high war», sagte Sängerin Kelly Price gegenüber CNN. Houston habe getanzt und gelacht. «Wir alle hatten Spass.» Sie habe sogar spontan mit Price ein Duett von «Jesus Loves Me» gesungen und es habe «wunderbar geklungen».

Sorge: Houstons Tochter im Spital

Sorge bereitet derweil Houstons Tochter Bobbi Kristina. Laut Medienberichten wurde die 18-Jährige nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter zweimal im Krankenhaus behandelt. Sie sei zunächst am Morgen mit der Diagnose «Stress und Erschöpfung» ins Krankenhaus gebracht worden. Später sei sie dann erneut in die Klinik gekommen, weil sie «hysterisch, erschöpft und nicht zu trösten» gewesen sei. (dpa/blan)

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