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Sonntag, 12. Februar 2012, 13:15 Uhr, Aktualisiert 13:24 Uhr
Whitney Houston ist tot – und die Musikwelt erschüttert. Reuters/Twitter
Whitney Houston war Gänsehaut. Wenn sie sang, ins Mikrofon seufzte oder einfach nur die Liedzeilen hauchte, konnten ganze Stadien in Stille erstarren. Wenn sie losrockte, ob mit Pop-, Blues- oder Gospelsongs, konnten ganze Hallen zum Kochen gebracht werden. Und wenn sie mit ihren grossen Augen von der Leinwand blickte, konnten Millionen Kinozuschauer ins Träumen geraten. Whitney Houston war ein Superstar, die Queen of Pop, eine Legende. Mit nur 48 Jahren ist sie jetzt gestorben.
Whitney Houstons Tod erschütterte die ganze Musikwelt. Und obwohl die Sängerin in den letzten zehn Jahren mehr mit Alkohol und Drogen als mit Musik und Filmen, mehr mit Entziehungskuren und Aussetzern als mit Hits und Balladen Schlagzeilen gemacht hatte, war die Nachricht ein Schock.
Mein Herz ist gebrochenMariah Carey
Whitney Houstons Patentante Aretha Franklin schrieb auf Twitter: «Ich kann einfach nicht darüber reden. Das ist so unglaublich.» Auch Rihanna erklärte, dass sie keine Worte habe – «nur Tränen.» «Mein Herz ist gebrochen und ich weine nach dem schockierenden Tod meiner Freundin, der unvergleichlichen Ms. Whitney Houston», twitterte derweil Mariah Carey.
Eine der grössten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangenJustin Bieber
Auch Popsänger Justin Bieber trauert: «Eine der grössten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen.» «Wir haben eine weitere Legende verloren», so Christina Aguilera. Und Katy Perry sagt es in den Worten von Whitney Houston: «Wir werden Dich immer lieben!» (dpa/blan)
Die Todesumstände sind rätselhaft. Eine Sprecherin Houstons bestätigte zunächst nur den Tod der Sängerin. Später erklärte ein Polizeisprecher, dass die Sängerin in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills gestorben sei. Houston war wegen der bevorstehenden Grammy-Verleihung in der Stadt. Die Todesursache ist unklar. Ob Drogen im Spiel gewesen seien, kann die Polizei noch nicht sagen. «Wir stehen ganz am Anfang unserer Untersuchungen», so Mark Rosen von der Polizei in Beverly Hills. Whitney Houston litt seit vielen Jahren unter den Folgen von Rauschgift- und Alkoholmissbrauch und hatte im vergangenen Jahr erneut in eine Entzugsklinik gebracht werden müssen.
Anlässlich des Todes von Whitney Houston ändert das Schweizer Fernsehen am Sonntagabend das TV-Programm wie folgt: SF zwei, 22.35 Uhr: Spielfilm «The Bodyguard» mit Whitney Houston (Spielfilm «Oliver Twist» entfällt).