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von Harry Strähl und Karl Baldinger
Sonntag, 22. Januar 2012, 15:26 Uhr, Aktualisiert 15:30 Uhr
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Fürst Albert über das abgesagte Rennen und seine Beziehung zum Sport.
Fürst Albert ist schon seit vielen Jahren ein begeisterter Bobfahrer. 1988 fuhr er an den Olympischen Spielen in Calgary das erste Mal für Monaco. Umso verständlicher bedauerte der 53-Jährige über das abgesagte Bobrennen «Historic Race» im Engadin: «Es ist sehr schade, dass es nicht gereicht hat», sagt der Blaublüter im Interview mit glanz & gloria. Zugern wäre er das Rennen mit seinen vielen Bob-Kollegen in St. Moritz gefahren.
Doch obschon er wegen des Wetters statt mit dem Privatjet mit dem Zug ins Engadin reisen musste, nahm der Fürst die Situation mit sportlicher Gelassenheit: «Das ist halt so im Wintersport. Man weiss nie, was das Wetter bringt – und das muss man akzeptieren.» Und aufgeschoben ist nicht aufgehoben: 2013 kann der Fürst nochmals an den Start.
Fürst Albert vertrat vor seiner Thronbesteigung fünfmal (1988 bis 2002) sein Land als Bobfahrer bei den Olympischen Winterspielen. Seine beste Platzierung war 1988 Platz 25 im Zweierbob mit Gilbert Bessi. Bereits seit 1985 ist Fürst Albert Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees und seit 1994 Vorsitzender des Nationalen Olympischen Komitees von Monaco.
Die gute Laune liess sich der Fürst auf jeden Fall nicht verderben: «Es wird trotzdem ein sehr schönes Wochenende werden», freute er sich am Freitag mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Die Tage in den Bergen wird der ehemalige Profi-Sportler alleine mit seinen Bob-Kollegen geniessen – Gattin Charlène ist derweil nach Mailand für einen Shopping-Trip gereist.
Mehr zu Fürst Alberts Besuch im Engadin sehen Sie in der Sendung vom 22. Januar 2012.