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Schweizer Film tritt in Berlin gegen internationale Konkurrenz an

Montag, 9. Januar 2012, 13:50 Uhr

Mit ihrem zweiten Kinospielfilm «L’enfant d’en haut» nimmt die Schweizer Regisseurin Ursula Meier im Februar am internationalen Wettbewerb der 62. Berlinale teil. Seit zehn Jahren ist dies der erste Schweizer Beitrag, der in der Königsklasse nominiert ist.

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Nachdem Ursula Meier bereits 2008 mit «Home» am Filmfestival in Cannes bei den Kritikern einen Erfolg gefeiert hat, gewinnt sie mit der Teilnahme ihres neuen Films «L’enfant d’en haut» im Wettbewerb der Berlinale die Anerkennung eines der weltweit wichtigsten Filmfestivals.

Gillian Anderson, Léa Seydoux und Kacey Mottet Klein

Schweizer Film mit internationalen Stars: Gillian Anderson, Léa Seydoux und Kacey Mottet Klein. Reuters / tilllate.com

In beiden Filmen spielt das Nachwuchstalent Kacey Mottet Klein – Schweizer Filmpreis «Quartz 2009» – eine der Hauptrollen, diesmal an der Seite der französischen Schauspielerin Léa Seydoux (zweifach für einen César nominiert), der amerikanischen Schauspielerin Gillian Anderson («The X-Files») und des französischen Altstars Jean-François Stevenin.

Ruth Waldburger entdeckte Brad Pitt

Produziert hat «L’enfant d’en haut» die Appenzellerin Ruth Waldburger (Vega Film, Zürich), deren Koproduktion «The Turin Horse» letztes Jahr in Berlin den Silbernen Bären gewann. Sie gilt als Entdeckerin von Brad Pitt, dem sie seine erste Rolle gab. Mit dem Film «Brucio nell vento» von Silvio Soldini  schickte sie 2002 den letzten Wettbewerbsfilm eines Schweizer Regisseurs an die Berlinale.

Weitere Schweizer Beiträge an der Berlinale

Der Dokumentarfilm «Die Kinder vom Napf» von Alice Schmid eröffnet die Berlinale-Sektion «Generation Kplus», die ausgewählte Filme für Kinder und Jugendliche präsentiert. Alice Schmid begleitete 365 Tage lang Kinder eines luzernischen Bauerndorfs und porträtierte die Kinder dieser Gegend hautnah. (bosm)

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