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Mittwoch, 28. Dezember 2011, 16:50 Uhr
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Die dänische Königsfamilie ist beliebter denn je: Kronprinzessin Mary, Kronprinz Frederik, Königin Margrethe, Prinz Henrik, Prinz Joachim und Prinzessin Marie (v.l.). Reuters
Gemäss einer Umfrage anlässlich des bevorstehenden 40. Thronjubiläums von Königin Margrethe II. würden nur 16 Prozent der Dänen lieber in einer Republik leben. 77% der Bevölkerung ist der Ansicht, dass die Monarchie die richtige Staatsform für ihr Land ist. «Das ist bei weitem mehr als in den anderen europäischen Monarchien», betont Lars Hovbakke Soerensen, Dozent an der Universität Kopenhagen. Die anderen europäischen Monarchien könnten lediglich auf 60 bis 65 Prozent Rückendeckung zählen.
Grund für die Hochschätzung der dänischen Monarchie ist seiner Ansicht nach deren gelungene Modernisierung – im Unterschied etwa zur britischen Monarchie. Gleichzeitig habe sich das dänische Königshaus nicht zu weit von seinen Ursprüngen entfernt – wie dies etwa in Norwegen zu beobachten sei, wo die «Hochzeit des Kronprinzen mit einer ledigen Mutter» 2001 für grosse Empörung gesorgt habe.
Prinzessin Mary, die Frau des dänischen Kronprinzen Frederik, habe mit ihrer Art, aber auch mit ihrer Herkunft zweifelsohne ihren Teil dazu beigetragen, dass die dänische Monarchie in den letzten Jahren einen Popularitässchub bekommen habe. Und zu guter Letzt werde der Staatshaushalt in Dänemark durch die Monarchie nur in geringem Masse belastet: Die Kosten, die das dänische Königshaus verursache – zwischen 50 und 65 Millionen Franken pro Jahr – seien ein äusserst geringer Betrag in Hinsicht auf die gesamten Staatsausgaben. (afp/bosm)