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American Music Awards: Alle ein bisschen Gaga

Montag, 21. November 2011, 9:12 Uhr

An den American Music Awards war es für einmal nicht Lady Gaga, die mit Preise überschüttet wurde. Abräumerin war Taylor Swift. Aber auch in Sachen schrille Auftritts sorgten Stars wie Justin Bieber oder David Hasselhoff für Gaga-Glamour.

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Jennifer Lopez räkelt sich im Glitzer-Overall lasziv. In zweideutiger Pose tanzt sie mit Sänger Pitbull. Katy Perry singt mit pinker Gitarre und im Star-Trek-Look. Justin Bieber hat die Tiger-Leggings montiert. Und selbst David Hasselhoff macht ein klares Fashion-Statement: Er tritt in der Show in schwarzen Boxershorts auf – und über seinem kleinen Freund prangert ein strahlend-gelber Smiley.

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Schrille Outfits à la Lady Gaga dominierten die American Music Awards. (unkomm.)

Doch erstmal ganz von vorn: Eigentlich ging es an den American Music Awards vom Sonntag nicht um Mode, sondern um Musik. Und in diesen Belangen war die 21-jährige US-Country-Sängerin Taylor Swift der Star des Abends: Sie bekam in Los Angeles drei der begehrten Musikpreise. Das ist zwar nur eine Auszeichnung mehr als die Londonerin Adele und die New Yorkerin Nicki Minaj, aber Swift wurde auch «Künstlerin des Jahres».

Taylor Swift: Gaga und Perry in den Schatten gestellt

Den Preis als «beste Künstlerin» schien Swift selbst zu überraschen. Sie dankte «meinen Freunden, meiner Familie, Gott – ach, einfach allen, denen ich so viel zu verdanken habe». Um den Preis hatte sie mit Adele, Katy Perry, Lil Wayne und Lady Gaga konkurriert.

Lady Gaga blieb diesmal – völlig ungewohnt – ohne Preis. Auch Katy Perry gewann in keiner der Kategorien, bekam aber einen Sonderpreis. Die 27-Jährige erhielt eine Auszeichnung aus der Hand von Supermodel Heidi Klum, weil sie als erste Frau von nur einem Album fünf Singles ausgekoppelt und zu Nummer-Eins-Hits gemacht hatte. Das hatte vor ihr nur Michael Jackson geschafft.

Die American Music Awards sind seit fast 40 Jahren die Konkurrenzpreise zu den Grammys. Die kleinen goldenen Grammophone gelten in der Musikindustrie allerdings als die wichtigeren Auszeichnungen. (sda/balk)

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