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Nicolas Sarkozy und Carla Bruni: Ihr Baby ist da

Donnerstag, 20. Oktober 2011, 8:29 Uhr

Per Kaiserschnitt hat die französische First Lady Carla Bruni-Sarkozy am Mittwochabend eine gesunde Tochter zur Welt gebracht. Präsident Nicolas Sarkozy verpasste die Geburt.

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Tagelang hat die Welt auf die frohe Botschaft gewartet. Jetzt endlich ist es da, das «Premier Bébé»: Zweieinhalb Wochen nach dem erwarteten Termin hat das erste gemeinsame Kind von Nicolas Sarkozy und Carla Bruni am Mittwochabend das Licht der Welt erblickt. Es ist das erste Mal, dass ein französischer Präsident während der Amtszeit Vater geworden ist.

Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni

Bauch weg, Baby da: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni. Keystone

Während eine offizielle Bestätigung von Seiten des Elysée-Palasts ausblieb, verkündete der französische Verteidigungsminister Gérard Longuet am Donnerstag im französischen Fernsehen, dass Nicolas Sarkozy «sehr glücklich» sei. Das freudige Ereignis habe einen grossen Einfluss auf Sarkozy. «Ein Präsident, der sich wohl fühlt in seiner Haut», sei «ein Geschenk für unser Land», sagte Longuet.

Nicolas Sarkozy verpasste die Geburt seiner Tochter

Nicolas Sarkozy war bei der Geburt nicht anwesend. Er konnte seine in den Wehen liegende Gattin wegen eines Euro-Krisengipfels in Frankfurt nur für eine halbe Stunde besuchen, kehrte aber am späten Abend in die Pariser Klinik zurück. Es ist die erste Tochter des bereits dreifachen Vaters Sarkozy.

«Premier Bébé» als Bonus im Wahlkampf?

Der Nachwuchs im Hause Bruni-Sarkozy dürfte beim Volk weit mehr Emotionen auslösen als die trockenen Worte des Palasts. Schliesslich stehen die Präsidentschaftswahlen vor der Tür. Und was gäbe es da für einen süsseren Bonus als ein Baby? (dpa/reuters/sda/bosm)

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Mit Carla Bruni-Sarkozy (43), die aus der Beziehung mit dem Philosophen Raphaël Enthoven bereits Sohn Aurélien hat, setzt sich die Reihe der prominenten Mütter über vierzig fort.

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Carla Brunis Schwangerschaft

Ende April 2011 verdichteten sich die Gerüchte um eine mögliche Schwangerschaft der französischen First Lady. Der Elysée-Palast hüllte sich jedoch in Schweigen, Carla Brunis Familie dementierte die Schwangerschaft sogar. Die französische First Lady selbst  tat nichts, um den Spekulationen den Wind aus den Segeln zu nehmen. So sagte sie beispielsweise eine Einladung zu den Filmfestspielen in Cannes überraschend und ohne genaue Angabe von Gründen ab.

Mit wachsendem Bauch brodelte auch die Gerüchteküche immer heftiger. Carla Brunis Schwangerschaft war zu einem offenen Geheimnis geworden, das seinen Höhepunkt Ende Mai erreichte: Im Rahmen des G8-Gipfels gratulierte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel Carla Bruni vor laufenden Kameras.

Ein klares Dementi gab es vonseiten des ehemaligen Models und ihres Mannes Nicolas Sarkozy nie – eine offizielle Bestätigung allerdings ebenso wenig. Als Carla Bruni Mitte Juli in einem Interview dann erzählte, «unerwartet und unverhofft» schwanger geworden zu sein, ging kein Raunen mehr durch die Medienlandschaft – die Schwangerschaft war zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als offensichtlich.

Angeblich hat das Präsidentenpaar deshalb nie öffentlich Stellung bezogen, um Kritik zu vermeiden, ihr Privatleben während des bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampfs zu instrumentalisieren. In mehreren Interviews kündigte Carla Bruni indes an, dass sie das Kind nicht der Öffentlichkeit preisgeben wolle und es deswegen auch keine Fotos geben werde. (dpa/cahk/bosm)

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