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Dienstag, 4. Oktober 2011, 14:24 Uhr
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Emel, «She»
Prominenteste Vertreterin dürfte Lys Assia sein, die 88-Jährige, die für die Schweiz schon 1956 beim allerersten Concours Eurovision de la Chanson gewann. Sie will es 56 Jahre später nochmal wissen – mit dem von Ralph Siegel komponierten Lied «C'était ma vie». Ebenfalls dabei sind Soulsängerin Emel mit «She» und Fabienne Louves mit dem durchaus Eurovision-tauglichen Song «Real Love». Mit Zazou Mall («Don't Look Back») bewirbt sich auch eine Teilnehmerin aus der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar».
Die vier Tenöre von I Quattro («Fragile») haben schon einen erfahrenen Eurovision-Teilnehmer in ihren Reihen: Damian Meier, einer der Tenöre, war schon mehrmals als Backgroundsänger beim Song Contest dabei. Eher überraschend ist die Teilnahme von Mr. Da-Nos: der bekannte DJ startet mit «Lass Dich gehen» ins Rennen um den Concours-Startplatz. Speziell auch die Bewerbung von Christine Lauterburg: die Volksmusik-Frau setzt mit «Hinderem Berg und änet em See» ganz auf die Heimat. Im letzten Jahr bereits erfolglos versucht hat es der Walliser Sänger Michel Villa, nun wagt er mit dem neuen Song «Holy Moly» nochmals einen Anlauf.(cahk)
Während eines Monats konnten Musiker ihre Beiträge einsenden, mit denen sie um den Startplatz der Schweiz am Eurovision Song Contest 2012 kämpfen wollen. Neben vielen Newcomern und einigen schrägen Beiträgen befinden sich in diesem Jahr unter den rund 230 Liedern, die eingereicht worden sind, auffallend viele bekannte Namen.
Das Finale des Eurovision Song Contest findet nächstes Jahr in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku statt. Der Weg dorthin führt in der Schweiz über ein öffentliches Internetvoting und eine TV-Show, in der das Publikum bestimmt. Das erste Voting startet am 16. Oktober 2011. (cahk)