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Von Miriam Bosch
Donnerstag, 15. September 2011, 12:03 Uhr
Sie geben Newcomer Stéphane Lambiel Tipps: die Komiker Urs Wehrli, Massimo Rocchi und Claudio Zuccolini. tilllate.com
«Stéphane Lambiel wagt sich aufs Glatteis», warnt Claudio Zuccolini. Comedy lebe von der Kunst der Pointe. «Man glaubt oft zu wissen, an welchen Stellen gelacht werden wird – und dann lacht das Publikum gar nicht.» Ein Komiker dürfe sich davon nicht irritieren lassen, sondern müsse Grösse zeigen und weitermachen.
Wenn niemand lacht, sollte man das thematisierenUrs Wehrli
Urs Wehrli würde anders mit der Situation umgehen. «Wenn niemand lacht, sollte man das einfach thematisieren», rät er. Mit Ehrlichkeit gewinne man jedes Publikum. Und er witzelt: «Wenn es trotzdem nicht klappt, kann er sich ja mit Beat Breu in einer Selbsthilfegruppe für erfolglose Ex-Sportler zusammenschliessen.»
Das Problem ist das zweite MalMassimo Rocchi
Stéphane Lambiel wird zum ersten Mal auf der Bühne stehen. Ein Auftritt ohne jede Erfahrung – für Massimo Rocchi ein Geschenk. «Ein Neuling zu sein, ist ein Vorteil», ist er nämlich überzeugt. Ein Newcomer betrete die Bühne mit der Naivität und Kraft eines Kindes. «Das Problem bei einem Komiker ist nicht das erste, sondern das zweite Mal.»