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Sonntag, 28. August 2011, 14:20 Uhr
Sofia Coppola («Somewhere», «Lost in Translation») gab dem Sänger der französischen Indie-Band Phoenix im süditalienischen Bernalda das Ja-Wort. Doch weshalb genau dort? Die Erklärung ist simpel – und schön: Aus diesem Ort war Sofia Coppolas Urgrossvater einst nach Amerika emigriert.
Braut und Bräutigam: Sofia Coppola und Thomas Mars bei ihrer Hochzeit in Süditalien. Keystone
Bürgermeister Leonardo Chiruzzi vollzog die Trauung, zu der die Regisseurin in einem fliederfarbenen Outfit erschien, der Bräutigam klassisch in grau. Die Zeremonie fand im Palazzo Margherita statt. Ein altes Anwesen, das die Coppolas erworben hatten, um es zu einem Hotelresort umzubauen.
Viele Hollywood-Stars würden nicht mitfeiern, hatte ihr Vater, US-Regisseur Francis Ford Coppola, zuvor erklärt. Gesichtet wurde dann aber doch noch der eine oder andere Promi – unter anderem die Schauspieler Johnny Depp, Nicolas Cage, Sylvester Stallone und Regisseur Steven Spielberg. Auf die etwa 80 Hochzeitsgäste wartete eine zwölf Kilogramm schwere amerikanische Hochzeitstorte mit viel Zuckerguss und Chantilly.
Sofia Coppola eifert beruflich mit viel Erfolg ihrem Vater nach, der vor allem mit der «Paten»-Trilogie bekanntwurde. Thomas Mars und sie leben seit Jahren mit ihren beiden Töchtern in Paris. Für Sofia Coppola war es bereits die zweite Hochzeit: Von 1999 bis 2003 war sie mit dem Regisseur Spike Jonze verheiratet. (dpa/blan)