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Freddy Nock gelingt weiterer Weltrekord

Montag, 22. August 2011, 19:36 Uhr

Freddy Nock setzt noch eins drauf: Dem Schweizer Artisten ist am Montag ein weiterer spektakulärer Weltrekord geglückt.

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Freddy Nock lief in Österreich auf dem 2917 Meter langen Seil der Feuerkogel-Bahn in Ebensee. Damit gelang dem 46-Jährigen der längste Seillauf mit konstanter Steigung. Die letzten 200 Meter musste er allerdings wegen der extremen Hitze in einer Gondel zurücklegen, berichtete sein Manager Thomas Amiet der Nachrichtenagentur APA. Nock sei «erschöpft, aber zufrieden.» Zwar habe er Wasser aus der Gondel gereicht bekommen, doch die heissen Temperaturen von 32 Grad im Schatten hätten ihm zugesetzt.

Freddy Nock

Schwierige Bedingungen: Bei brütender Hitze glückte Freddy Nock sein zweiter Weltrekord innerhalb von zwei Tagen. Keystone

«Bisher war es nie so heiss, er hat viel Flüssigkeit verloren», sagte Amiet. Dass Nock sich zwischen zweiter und dritter Stütze kurz in der Gondel, welche 10 Meter vor ihm fuhr, ausgeruht habe, beweise nur die gute Selbsteinschätzung Nocks. Trotz der Pause bedeutet die von Nock gelaufene Strecke Weltrekord.

Rund 1000 Personen verfolgten Freddy Nocks Weltrekord

Die Steigung, die Nock bewältigte, betrug konstant zwischen 41,2 und 52,5 Prozent. Der Artist bewegte sich dabei in luftiger Höhe, bis zu 305 Meter über Boden und überwand einen Höhenunterschied von 1109 Metern. Nock war bei dem Gang über das 50 Millimeter dicke Seil nicht gesichert, er trug lediglich eine 25 Kilo schwere Balancierstange.

Nock startete um 13.35 Uhr bei der Talstation der Bahn. Kurz vor 17 Uhr hatte er das Ziel bei der Bergstation erreicht und musste sich im Ruheraum erholen. Vom Tal bis zu seiner Pause sei der Seilkünstler 1980 Meter durchgelaufen, sagte sein Manager weiter. Rund 1000 Personen verfolgten das waghalsige Spektakel bei strahlendem Sommerwetter.

Freddy Nock – ohne Balancierstange auf die Zugspitze

Bereits am Samstag war Nock ein spektakulärer Weltrekord gelungen. Ohne jede Sicherung und ohne eine Balancierstange lief er auf dem Tragseil der Gletscherbahn auf den Gipfel der Zugspitze. Dabei legte er fast einen Kilometer Strecke (995 Meter) zurück und überwand eine Höhendifferenz von 348 Metern. Die Steigung hinauf zum höchsten Berg Deutschlands betrug streckenweise bis zu 57 Prozent. Damit sicherte sich der Schweizer einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

Freddy Nock

Freddy Nock: Bereits am Samstag schaffte er auf der Zugspitze seinen ersten von sieben angezielten Weltrekorden. Keystone

Die Aktion bildete den Auftakt zu Nocks Projekt «7 Rekorde in 7 Tagen». Nock will innert einer Woche insgesamt sieben Weltrekorde in der Schweiz, Deutschland und Österreich aufstellen. Mit der Aktion will der Artist Aufmerksamkeit schaffen für die Arbeit der «Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not». (sda/macn)

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Freddy Nock – sieben Weltrekorde in einer Woche

 

Nach der Zugspitze und dem Abstecher auf die Feuerkogelbahn kommt die Rekord-Tour in die Schweiz. Seilläufe auf der Diavolezza- und auf der Corvatsch-Bahn im Oberengadin sollen beim Publikum für Bauchkribbeln sorgen. Am Donnerstag ist Freddy Nock zu Gast in Bern, wo er die längste und höchste Fahrradüberquerung auf einem Seil plant.

Am Freitag wird Nock zum höchstgelegenen Seillauf auf dem Jungfraujoch erwartet, tags darauf folgt der Abschluss hoch über dem Thunersee: Nock will ohne Sicherung 3,3 Kilometer zurücklegen und damit die längste Wasserüberquerung auf einem Seil schaffen.

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