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Kim Wilde: «Sucht ist selbstzerstörerisch»

Freitag, 29. Juli 2011, 15:58 Uhr

Kim Wilde fordert mehr Mitgefühl für Leute mit Drogensucht. «Es hilft nichts, die Leute zu verurteilen», sagt die Sängerin nach dem Tod von Amy Winehouse.

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Die Sängerin Kim Wilde

Kim Wilde appeliert ans Mitgefühl für Leute mit Drogensucht. Reuters

Der Tod von Amy Winehouse bietet manch einem die Plattform, sich ins Szene zu setzen. So etwa Kim Wilde (50), Popstar der 80er Jahre – obwohl sie Amy nicht persönlich gekannt hat. Die Sängerin hofft, dass nach dem plötzlichen Ableben ihrer Kollegin offener über Sucht und Drogen gesprochen wird. «Sucht ist sehr selbstzerstörerisch, ich glaube, das geht bis in die Kindheit zurück. Es hilft nichts, die Leute zu verurteilen. Wir brauchen mehr Mitgefühl», sagte Kim Wilde gegenüber der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

Amy Winehouse: Von ihrem Talent überfordert?

Kim Wilde selbst lehnte Drogen immer ab, wie sie sagt. «Als ich jung war, haben meine Freunde Drogen genommen, aber ich fand das immer ziemlich erbärmlich. Sie wollten eben cool sein. Ich habe nicht mitgemacht.»

Sie kam nicht damit klar, dass sie so unglaublich gut war
Kim Wilde zum Tod von Amy Winehouse

Kim Wilde scheint auch zu wissen, warum Amy einen zerstörerischen Lebenswandel geführt hatte: «Ich denke, dass sie von ihrem Talent einfach überwältigt war. Sie kam nicht damit klar, dass sie so unglaublich gut war.» (dpa/zins)  

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Popsternchen der Achtziger

Mit ihrem Lied «Kids in America» landete Kim Wilde 1981 ihren grössten Erfolg. Es folgten Pophits wie «Cambodia» oder «You keep me hangin' on» der britischen Sängerin. An die Erfolge der Achtziger Jahre konnte die heute 50-Jährige nie mehr anknüpfen.

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