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Von Marco Krämer und Natalie Blasi aus Zermatt
Mittwoch, 22. Juni 2011, 11:44 Uhr
Das diesjährige Miss-Schweiz-Camp findet ausnahmsweise einmal nicht am Strand, sondern in den Bergen von Zermatt statt. Eine wunderbare Kulisse für die Fotoshootings und Videoaufnahmen für die bevorstehende Wahl im September. Für Kandidatin Julia Marinkovic war das Posieren auf einer Wiese vor dem Matterhorn aber alles andere als idyllisch: Die gebürtige Serbin hat seit ihrer Kindheit eine Spinnenphobie. Und als sie während der Filmaufnahmen plötzlich etwas an ihrem Bein spürte, war Schluss mit lustig.
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Julia Marinkovich über ihre Spinnenphobie
Der 19-jährigen Schuhverkäuferin aus Genf kullerten die Tränen nur noch so die Wange herunter. «Ich spürte etwas und bekam Panik, da kamen die Tränen von ganz alleine», sagt Julia Marinkovich gegenüber glanz & gloria.
Karina Berger hilft Julia Marinkovic, die Tränen zu trocknen. tilllate.com
Zum Glück war aber Missen-Mutter Karina Berger sofort mit Taschentüchern zur Stelle und tröstete ihren Schützling. «Das hier war für Julia halt keine alltägliche Situation, aber sie hat sich dann ja wieder beruhigt», erklärt Karina Berger. Aber es gebe eben immer ein paar Mädchen, die etwas mehr Betreuung bräuchten.
Dass ihre panische Angst vor Spinnen nicht gerade von Vorteil ist – vor allem für ihre Arbeit als Model oder sogar zukünftige Miss Schweiz –, weiss Julia Marinkovic. «Ich werde an mir arbeiten und versuchen, meine Angst vor Spinnen in den Griff zu kriegen.»
Nach der ganzen Aufregung und den vielen Tränen hatte am Abend eine andere Kandidatin indes allen Grund zur Freude: Priksa Erni feierte am Mittwoch ihren 22. Geburtstag. Natürlich wurde die Taxifahrerin aus Luzern dann auch gebührend gefeiert. Eine riesige Erdbeertorte und ein Geburtstagsständchen von ihren elf Konkurrentinnen standen am Abend im Hotel auf dem Programm.
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Miss-Schweiz-Kandidatin Priksa Erni feiert Geburtstag
«Wow, es haben so viele Leute für mich gesungen, mega herzig», so eine überglückliche Priska Erni. «Ich war sehr gerührt und musste mir sogar ein Tränchen verkneifen.» Und so hat der tränenreiche Tag im Miss-Schweiz-Camp dann doch noch einen schönen Abschluss gefunden.