zum Inhalt
zu weiteren Inhalten
zur Hauptrubrikenauswahl
zur Unterrubrikenauswahl
Donnerstag, 16. Juni 2011, 8:54 Uhr
In Zukunft müssen nicht mehr zehn Filme für einen Oscar nominiert werden, wie hier im Jahr 2010. Reuters
Neu werden für den besten Film nicht mehr fix zehn Streifen nominiert. Durch ein neues Abstimmungsverfahren kann diese Zahl künftig zwischen fünf und zehn Anwärtern liegen. Wie viele Filme am Ende um den begehrten Oscar ringen, wird erst beim Verlesen der Nominierungen am 24. Januar verraten.
«Eine Nominierung sollte ein Zeichen ausserordentlicher Verdienste sein», erklärt Bruce Davis, der Direktor der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences, die den Oscar verleiht. «Wenn es also in einem Jahr nur acht Filme gibt, die diese Ehre tatsächlich verdienen, sollten wir uns nicht verpflichtet fühlen, trotzdem bis zur vollen Zehn aufzurunden.» Und ganz abgesehen von diesem noblen Motiv: Die Academy will damit auch ganz einfach für etwas mehr Überraschung bei den Nominierungen sorgen.
Bei den letzten beiden Preisverleihungen waren in der Sparte «Bester Film» jeweils zehn Kandidaten aufgestellt worden. Die nächste Ausgabe der Oscar-Show geht am 26. Februar in Hollywood über die Bühne. (sda/rt/cahk)