zum Inhalt
zu weiteren Inhalten
zur Hauptrubrikenauswahl
zur Unterrubrikenauswahl

Bitte besuchen Sie unseren neuen Auftritt von Schweizer Radio und Fernsehen auf www.srf.ch.

  • Lieber Besucher, Sie befinden sich in der Archiv-Ansicht von sf.tv. Bitte besuchen Sie
    den neuen Auftritt von Schweizer Radio und Fernsehen unter www.srf.ch.
Inhalt

Schwedischer König bricht sein Schweigen

Dienstag, 31. Mai 2011, 8:36 Uhr

Der schwedische König Carl XVI. Gustaf hat Informationen der schwedischen Medien über Besuche in Striptease-Lokalen sowie über angebliche Kontakte zum Rotlicht-Milieu zurückgewiesen.

Artikelinhalt


Er sei weder in Stripbars gewesen, noch gebe es verfängliche Fotos von ihm, stellte König Carl Gustaf in einem Interview mit der schwedischen Nachrichtenagentur TT klar.

König Carl Gustaf beim besagten Interview mit einem schwedischen Radiosender.

König Carl Gustaf beim besagten Interview mit einer schwedischen Nachrichtenagentur. Reuters

«Es kann sie unmöglich geben», sagte er zu der Existenz derartiger Fotos weiter und fügte hinzu: «Abgesehen davon ist es schwer, sich zu etwas zu äussern, das man nicht gesehen hat und das auch sonst niemand gesehen hat.»

Ich bin weder in Stripbars gewesen, noch gibt es verfängliche Fotos
König Carl Gustaf

Seit der Veröffentlichung der umstrittenen Biografie «Der widerwillige Monarch» im vergangenen Herbst reissen die Enthüllungen über den ehemaligen «Partyprinzen» nicht ab. Das Buch schildert wilde Partys und Affären des Königs mit jungen Frauen. Vor Kurzem dann berichtete der schwedische Fernsehsender TV4 von Bildern, die den König in einem Strip-Club zeigen. Die Fotos will der ehemalige Nachtclubbesitzer Mille Markovic in seinem Besitz haben, der gleichzeitig enthüllte, dass ein enger Freund des Monarchen grosse Geldsummen geboten habe, um die Veröffentlichung von kompromittierenden Fotos zu verhindern.

König Carl Gustaf will auf dem Thron bleiben

Bislang weigerte sich Carl XVI. Gustaf, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Doch angesichts alarmierender Umfragewerte stimmte er nun einem langen Interview zu. Dem in jüngsten Umfragen deutlich gewordenen Wunsch von einer Mehrheit der Schweden, der seit 37 Jahren amtierende Monarch möge seiner Tochter Victoria den Thron überlassen, erteilte er eine Absage. (sda/schf

Weitere Inhalte