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Königin Silvia und Madeleine von Fotografen bedrängt

Mittwoch, 6. April 2011, 10:53 Uhr, Aktualisiert 14:07 Uhr

Ärger und gesundheitliche Probleme ohne Ende für Königin Silvia: Nachdem sie wochenlang mit einer schweren Grippe zu kämpfen hatte, wurden sie und ihre Tochter Madeleine jetzt von einem Fotografen bedrängt – und die Königin verstauchte sich den Fuss.

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Die 67-jährige Silvia war mit ihrer Tochter Prinzessin Madeleine (28) und Anhang beim Shoppen auf der Madison Avenue in Manhattan. Der Fotograf von der schwedischen Boulevardzeitung «Aftonbladet» knipste die Gruppe und machte mit seinem gigantischen Teleobjektiv auch weiter, als die Königin in einem Modeladen war. Als Silvia durch einen Seitenausgang verschwinden wollte, nahm der Fotograf die Verfolgung auf. Die Königin hastete zum wartenden Auto und stürzte.

Königin Silvia und Prinzessin Madeleine von Schweden

Wurden in New York von Fotografen belästigt: Königin Silvia und Prinzessin Madeleine von Schweden. Reuters

Nach einer gerade überstandenen hartnäckigen Grippeerkrankung scheint die Königin aber trotz dieses Vorfalls wieder Energie getankt zu haben: Strahlend nahm sie am Dienstagabend mit Krücke und geschientem Bein einen Preis für ihr Engagement bei der Weltkinderstiftung entgegen. In Stockholm liess sie derweil eine unmissverständliche Erklärung gegen den «aufdringlichen Fotografen» veröffentlichen.

Königin Silvia hat sich den linken Fuss verstaucht 

Der «äusserst bemerkenswerte Vorfall» in New York sei eine absolute Ausnahme gewesen und habe nicht das Geringste mit den jüngsten Gesundheitsproblemen der Königin zu tun, sagte Hofsprecher Bertil Ternert am Mittwoch. In New York habe sich die Königin «unter höchst ungewöhnlichen Umständen» stark bedrängt gefühlt und sei daraufhin gestürzt. Dabei habe sie sich den linken Fuss verstaucht.

Schwedische Zeitung bedauert den Vorfall

«Ich bedaure zutiefst, dass das passiert ist», entschuldigte sich «Aftonbladet»-Chefredakteur Jan Helin im eigenen Blatt. Ob das reicht, um rechtliche Schritte des Hofes zu vermeiden, steht noch nicht fest. (dpa/blan)

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