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Mittwoch, 16. Februar 2011, 8:18 Uhr
«Shabba!» rief Robbie Williams mehrmals in die Menge, als er und seine Bandkollegen von Take That einen Brit Award als beste Musikgruppe auf der Bühne entgegennahmen. Einfach nur «Shabba»? Ob Robbie vielleicht mit seiner Ehefrau Ayda Field, die ihn zur Preisverleihung begleitet hatte, einen über den Durst getrunken hat? Tatsache ist: Der Ausdruck «Shabba» existiert tatsächlich – bedeutet aber nichts. In Szenekreisen wird er einfach zwischendurch verwendet, ohne dass es einen Sinn macht.
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Robbies ungewöhnliche Dankesrede bei den Brit Awards
Viel Sinn machte es hingegen, dass Take That auch gleich noch das grosse Preisspektakel mit ihrer neuen Single «Kidz» eröffnen durften. Erst vor wenigen Monaten wiedervereint, sind die fünf Männer nicht nur bei den britischen Fans derzeit hoch im Kurs.
Auch sonst war ziemlich viel los am Dienstagabend in der Londoner O2-Arena: Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker übergab die Auszeichnung für das Beste Internationale Album an die kanadische Indie-Rock Band Arcade Fire für ihre Platte «The Suburbs». Den Kritikerpreis gewann die 22 Jahre alte Jessie J («Price Tag»). Es sei gerade eine «wahnsinnige Zeit» für britische Musik, sagte sie.
Zum besten Newcomer des Jahres wurde – was für eine Überraschung – der 16 Jahre alte Kanadier Justin Bieber ernannt. Bester männlicher Internationaler Solo-Künstler wurde der US-Rapper Cee Lo Green («Fuck You»).
Rihanna bedankt sich für ihre Auszeichnung – und lässt tief blicken. Keystone
US-Superstar Rihanna nahm den Preis als Beste Internationale Künstlerin entgegen. «Das ist etwas ganz Grosses», sagte die in eine Brautkleid-ähnliche Robe gehüllte Sängerin. Nur etwas lenkte von Rihannas Dankesrede ab: Ihr üppiges Dekolleté dürfte so manchem (männlichen) Zuschauer sofort ins Auge gestochen sein. (sda/blan)