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Von Martina Ziesack und Miriam Bosch
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 11:29 Uhr
«Es ist ein 3D-Film, sehr wahrscheinlich sind es sogar zwei», verrät H.R. Gigers Frau Carmen Scheifele stolz gegenüber glanz & gloria. «Es handelt sich um das 'Alien'-Prequel, das heisst um die Geschichte vor dem 'Alien I'.»
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Hollywood ruft nach H.R. Giger
Der Neo-Surrealist H.R. Giger hat die Figur des Ausserirdischen für frühere «Alien»-Filme entworfen – 1980 wurde er dafür mit einem Oscar geehrt. Jetzt ruft Hollywood also erneut – genauer gesagt Regisseur Ridley Scott, mit dem Giger bereits beim ersten Teil von «Alien» zusammenarbeitete.
1940 wurde H.R. Giger in Chur geboren. 1962 zog er nach Zürich, wo er Architektur und Industriedesign studierte. Neben seinen surrealistischen Traumlandschaften ist er vor allem durch sein Design für Ridley Scotts Film «Alien» bekannt geworden. Für seine Mitarbeit an diesem Film erhielt HR Giger 1980 einen Oscar in der Kategorie «Best Achievement for Visual Effects». Im Laufe der Jahre folgten Filmprojekte wie «Poltergeist II» und «Alien III», an deren Realisierung Giger massgeblich beteiligt war. Für den MGM-Film «Species» entwarf er eine ausserirdische Schöne sowie eine phantastische Eisenbahn.
Gigers Entwürfe für Plattencovers sind mehrfach ausgezeichnet worden. So wählte das Musikmagazin «Rolling Stone» die Cover für Debbie Harrys LP «Koo Koo» und für Emerson, Lake and Palmers «Brain Salad Surgery» unter die 100 besten der Musikgeschichte.
1998 erschien Gigers erster illustrierter Roman «The Mystery of San Gottardo», eine Mischung aus Filmscript, Comicbook und schwarzer Komödie. Im gleichen Jahr wurde das Museum HR Giger Chateau St. Germain im schweizerischen Gruyères eröffnet, mit Werken der 60er und 70er Jahre sowie den Filmdesigns zu Alien I und III, Species und Poltergeist.
H.R. Giger lebt und arbeitet in Zürich.
Mehr über H. R. Giger sehen Sie in der Sendung vom 16. Dezember 2010.