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Montag, 15. November 2010, 11:54 Uhr
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Roger Federer spricht über seine Zwillinge
Vor kurzem gewann Roger Federer zum vierten Mal das Finale der Davidoff Swiss Indoors in Basel. Und zum ersten Mal durften auch seine Zwillinge Myla Rose und Charlene Riva am Platzrand mitjubeln. Ein besonderer Moment für Roger Federer, wie er im Interview mit «Sportpanorama»-Moderator Jann Billeter verrät.
«Ich wusste gar nichts davon und der Überraschungseffekt war deshalb gross», so der Tennis-Star. Es sei die Idee seiner Frau Mirka gewesen. «So konnten unsere vielen Freunde auf der ganzen Welt wieder einmal unsere Kleinen sehen und wir müssen keine Fotos oder Videos verschicken.» Und Federer fügt mit einem strahlenden Lachen an: «Es war ein ganz spezieller Moment für mich, dass die Zwillinge bei der Siegerehrung in Basel dabei waren.»
Auf die Frage, was seine Kinder momentan am liebsten spielen, antwortete Papa Federer: «Fangis und Versteckis. Die eine läuft links, die andere rechts – und ich versuche herauszufinden, wohin es als nächstes geht.» Aber er versuche auch, ein strenger Vater zu sein und ihnen beizubringen, was man nicht darf. Das gehöre eben auch dazu. Aber: «Es sind super Mädchen und ich könnte nicht stolzer sein», so der 29-Jährige weiter.
Myla Rose und Charlene Riva sind aber eben keine normalen Kinder – sondern die Zwillinge von Tennis-Star Roger Federer. Da liegt die Frage nahe, ob sich denn das Leben der Familie Federer in der Öffentlichkeit schwierig gestaltet. «Wir wohnen nicht in Hollywood oder London, sondern in Dubai und der Schweiz», so Federer. «Hier ist alles viel entspannter. Darüber bin ich sehr froh und es ist sicher auch ein Grund, weshalb ich diese beiden Orte ausgewählt habe.»
Eine schrecklich nette Familie: Roger und Mirka Federer mit ihren Zwillingen im Jahr 2009. Facebook
Es lasse sich gut hier leben und sie würden das «Goldener-Käfig-Feeling» zum Glück nicht verspüren. «Klar kennt mich in der Schweiz mittlerweile praktisch jeder.» Das sei aber auch irgendwie schön und er spüre die Unterstützung aus der Bevölkerung. Und die Fotos die von ihm geschossen werden, während er am essen sei, würden eben auch dazugehören, so Federer. «Das Leben lässt sich so sehr gut leben.» (blan)